Sperrung kostet wieder einen ganzen Radel-Sommer

Ärgerliche SperrunG: Das ist wirklich richtig schade. Einer der schönsten Radwege der Region ist auch im dritten Jahr in Folge von einer ärgerlichen Sperrung unterbrochen. Gemeint ist der Ruhrtalradweg an der Lennemündung, also an der Stelle, wo die Lenne in die Ruhr mündet.

Ab der Brücke, die über den Hengsteysee führt, können Radfahrer zwar noch einige hundert Meter auf dem Ruhrtalradweg fahren, dann aber landen sie vor einem Bauzaun. Der steht dort mittlerweile drei Jahre, weil der Hang entlang der Strecke nicht sicher ist. Das heißt: Es können ständig Gesteinsbrocken auf die Strecke fallen.

Für Radfahrer, die die schöne Strecke von Winterberg nach Duisburg radeln wollen, heißt das, einen kilometerlangen Umweg in Kauf zu nehmen. Und zwar durch Bathey und Schwerte. Eine nicht besonders schöne und gleichzeitig auch gefährliche Strecke für Radfahrer.

Warum es so lange dauert, das nur 200 Meter lange Teilstück wieder freizugeben? Weil sich Vorschriften verändert haben, die zum Beispiel den Naturschutz betreffen. Betroffen ist auch Martina Posselt (Foto), die genau an der gesperrten Stelle ihre Gaststätte „Zur Lennemündung“ betreibt. Ihr fehlen an dieser Stelle vor allem viele Gäste, die eigentlich aus Dortmund kämen, aber die Gaststätte durch die Sperrung nicht erreichen können.

Foto: Michael Kleinrensing