SPD hat keine Nachwuchssorgen

Sercan Bölük (2. von links) und Kira Arnusch (4. von links) wurden in den SPD-Vorstand gewählt.
Sercan Bölük (2. von links) und Kira Arnusch (4. von links) wurden in den SPD-Vorstand gewählt.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Über den politischen Nachwuchs und die Finanzen braucht sich der SPD-Ortsverein Hohenlimburg keine Sorgen zu machen. So lautet das Fazit der Jahreshauptversammlung, zu der der Vorstand am Samstag in die AWO-Räume am Lennepark eingeladen hatte. Nach dem Ausscheiden von zwei Vorstandsmitgliedern (Klaus Söhnchen wegen Parteiaustritt und Anette Stadtler-Graupe aus beruflichen bzw. privaten Gründen) galt es dort, zwei neue Beisitzer zu wählen. Mark Krippner bedankte sich ganz herzlich bei Anette Stadtler-Graupe für die langjährige und engagierte Zusammenarbeit.

Mit überwältigender Mehrheit folgten die Mitglieder dem Vorschlag des Vorsitzenden Mark Krippner und wählten Kira Arnusch und Sercan Bölük. „Ich freue mich sehr, dass wir hier in Hohenlimburg viele junge Mitglieder haben, die auch politische Verantwortung tragen wollen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich“, so Mark Krippner.

Freuen können sich die Mitglieder auch über eine von Bernd Fiedler gut geführte Kasse, die trotz der Ausgaben für den Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr noch deutlich im Plus steht. So erteilten die Mitglieder auf Antrag der Kassenprüfer ihrem Kassierer und dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Anders als bei den geordneten Regularien des Ortsvereins werde die politische Arbeit der Genossen sowohl in der Bezirksvertretung als auch im Rat immer wieder von Verwaltungsseite blockiert und ausgebremst. Das machten die Berichte von Mark Krippner, Ramona Timm-Bergs und Peter Arnusch deutlich.

Falsche Voraussetzungen

Der Vorsitzende der Bezirksfraktion, Peter Arnusch, kritisierte die Sitzungsführung des Bezirksbürgermeisters. Das führe dazu, dass von der SPD gesetzte Themen nicht vernünftig abgearbeitet und Beschlüsse unter falschen Voraussetzungen getroffen würden. „Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss hat es sogar fertig gebracht, unter dem Tagesordnungspunkt Mitteilungen über einen Antrag abstimmen zu lassen. Wir werden zukünftig darauf achten, dass die Satzung eingehalten wird“, so Peter Arnusch weiter.

Für den Fraktionsvorsitzenden wird in den kommenden Monaten weiterhin die Belebung der Hohenlimburger Innenstadt, die zukünftige Nutzung des Schlosses und die Umgestaltung des ehemaligen Kirchenbergbades in ein Fitnesscenter mit Sauna, einem Sportplatz und einem Radio- und Fernsehmuseum im politischen Fokus stehen. Natürlich gebe es in Hohenlimburg auch viele kleine Probleme, die die SPD durch Anträge in die Bezirksvertretung tragen werde.

„Sagt, wo der Schuh drückt“

Arnusch forderte die Genossen auf: „Sagt, wo es hakt und wo der Schuh drückt. Wir haben immer ein offenes Ohr. Darüber hinaus ist jeder eingeladen, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen.“