SPD-Arbeitspapier bis 2036: „Kohle statt Können“

Die Reihen der innerparteilichen Kritiker sind domptiert. Keine Wahltermine, keiner der aufmuckt, klares Stimmverhalten in der Ratsfraktion, die Maulwürfe und Fallensteller sind an die Kette gelegt. Sich ausschließlich inhaltlich am politischen Gegner zu reiben, vermag die Nachwuchs-Genossen auf Dauer kaum zu befriedigen. Zumal die CDU parallel droht, in der Disziplin „interne Grabenkämpfe“ die Vorherrschaft streitig zu machen. Vor diesem Hintergrund hat der Parteichef ein Visionspapier mit dem Arbeitstitel „Kohle statt Können“ erarbeitet, auf dem die Karriere-Schritte der Schisanowski-Bagage (siehe Foto) akribisch bis ins Jahr 2036 durchgetaktet sind. Dass dabei die amtierenden Mandatsträger René Röspel (MdB), Birgit Sippel (Europa) und Wolfgang Jörg (MdL) keine Rolle mehr spielen, begründete der Obergenosse jetzt mit dem Hinweis: „Das ist wie mit altem Wein – irgendwann kippt er um.“