So viel Schnee gab es in Hagen noch nie
02.01.2011 | 16:38 Uhr 2011-01-02T16:38:00+0100
Hagen.Weiße Weihnachten, frostige Temperaturen, Schneemassen in den Straßen - alle reden übers Wetter. Zwei Hagener wissen alles. Günter Röttler und Manfred Kundt sind die Wetterfrösche an der Sternwarte.
„Der subjektive Eindruck der Menschen und die objektiven Daten unserer Messstation weichen häufig voneinander ab“, sagt Manfred Kundt. Was aber für diesen Dezember nur bedingt gilt. Denn der ist ein rekordverdächtiger Monat. Sowohl was die Durchschnittstemperatur von minus 3,36 Grad angeht, als auch was die Niederschlagsmenge von 98,5 Zentimetern Neuschnee betrifft.
„Damit ist der Dezember 2010 der drittkälteste Monat seit Beginn unserer Aufzeichnungen im Jahr 1956“, sagt der 80-jährige Röttler, der sich an die ersten Tage an der Sternwarte noch erinnern kann und die Daten aus der Anfangszeit in einem Ordner gesammelt hat. Heute ersetzen Computertabellen handgeschriebene Listen. Die Ergebnisse aber bleiben bestehen: „Rekordhalter ist der Februar 1956 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 7,8 Grad. Was den Neuschnee betrifft, ist dieser Dezember einsame Spitze. Der bisherige Rekord stammt aus dem Januar 1989 mit 82,5 Zentimetern.“
Der Dezember brachte 21 Eistage mit 24 Stunden Dauerfrost
Allein der 5., 16. und 25. Dezember haben insgesamt Niederschläge von insgesamt 57 Zentimetern gebracht. „Derzeit liegen noch rund 40 Zentimeter Schnee am Eugen-Richter-Turm“, sagt Manfred Kundt. 21 Eistage hat der Dezember gebracht (24 Stunden Dauerfrost) und 10 Frosttage (Plustemperaturen zumindest am Tag). Wobei zu bedenken ist, das die Messstation rund 280 Meter über normal Null liegt.
Rund 30 Jahre - von 1979 bis 2009 - hat Röttler die Werte an der Wetterstation abgelesen. „Man kann schon verfolgen, wie sich der Klimawandel auswirkt“, sagt er. „Anfangs haben wir die Hauptniederschläge im Sommer gemessen. Heute fallen sie im Winter, wenn die feuchtwarmen Luftmassen aus Südwesteuropa und die kalte Luft aus Nordosteuropa aufeinandertreffen. An derartige Niederschläge im Winter werden wir uns vermutlich gewöhnen müssen. Winter und Sommer werden extremer - auch wenn der Winter 2006/07 der wärmste in der Geschichte unserer Aufzeichnungen war.“
Die langjährige Durchschnittstemperatur liegt für Hagen bei 9,4 Grad. „In den letzten zehn Jahren haben wir im Schnitt ein Grad mehr gemessen“, so Manfred Kundt. „Auch das ist ein Indiz dafür, dass sich das Klima verändert.“
10:56
#8 deshalb standen unterhalb der Leiblstraße also noch die Tonnen am Rand - ich kann sagen, dass DO zwischen Bülowstr. und Leiblstraße auf jeden Fall geleert wurde. Warum weiter unten nicht verstehe ich nicht, die Haldener Str. geht doch mittlerweile wieder und die untere Lützow kann man auch oben über Yorckstraße verlassen.
10:53
#5 und #7
Auch ich wohne in dieser Gegend (untere Lützowstr.). Abgesehen von dem Zustand der Strasse (den schon meine Vorredner angesprochen haben), möchte ich noch dazu sagen, dass in der unteren Lützowstr. seit 3 Wochen kein Müll abgeholt wurde. Der Müllwagen fuhr am letzten Donnerstag nur auf der geraden Strecke (vorm Schulhof) entlang. Trotz Schneeketten (!!!) fuhr er nicht den Berg runter (auch nicht in die untere Haldener Str.).
Ich habe mich nur gefragt, ob die Mitarbeiter beim HEB den Aussagen ihres Herrn L. nicht trauen.
Die Super-Lösung des HEB ist, dass man den Restmüll zur Sammelstelle bringt. Nicht nur das wir dem HEB für den Müll- und Streudienst Gebühren bezahlen, nun ist es normal (weil nicht gestreut wird) unsere Autos zu zerkratzen und den 3-Wochen alten Müll in unsere Autos zu kippen und zum HEB zu fahren...
(weil der HEB nicht streut, kann der HEB nicht den Müll abholen .... wollen die uns ver.....)
09:00
#5 dv Ich teile das Schicksal in gleicher Straße, bin gestern seit langem mal wieder durch gefahren, parke nur noch auf der Hauptstraße, dort ist man nun zum Querparken übergegangen. nachdem ich bereits über Weihnachten mehrere Fahrzeuge mit freigegraben und rausgeschoben habe in der Leiblstraße. Einige wenige Lücken gehen, aber die Mehrheit ist wegen Spurrillen nicht wirklich erreichbar.
22:38
Visumantrag aus Franz- Joseph- Land:
50 Eisbären möchten am Ischeland Quartier beziehen, da das Westfalenbad eh nur zu 25% ausgelastet ist ;-D
21:07
Nicht nur in Hohenlimburg ist dieses Problem Akut, auch am Landgericht. z.B. Leibelstrasse (Klasse B) hier ist bisher noch nicht ein HEB Wagen gewesen, vereisste Spurrillen... Da ich durch diese Straße fahren muss, mein Stellplatz ist dort, muss ich wohl oder übel mit meinem (nicht tiefergelgten) Wagen am Eiskratzen. Nach dem Winter habe ich ersteinmal einen Termin in der Werkstatt um den Unterbodenschutz zu überprüfen. Da es ein Neuwagen ist (November 2010) kann der UB ja noch nicht woanders durch defekt sein. Falls Kosten wegen Rep. auf mich zukommen sollten, werde ich diese durch meinen Anwalt der HEB zukommen lassen. Dank Deckung durch meine Rechtschutzversicherung werde ich damit weniger das Problem haben.
Habe der HEB auch schon mehrere freundlche Mails deswegen geschrieben, aber diese werden einfach Ignoriert. Vielleicht sollte ich doch mal unfreundlich werden.
20:07
Ich habe schon viel Schnee gesehen, auch in Hagen und Hohenlimburg. Was ich jedoch noch nie erlebt habe, ist, daß das, für den Winterdienst zuständige Unternehmen, ganze Wohngebiete, einfach ignoriert.
In Elsey gibt es viele Nebenstraßen, in die sich, seit Beginn des Winters (soll heißen: Seitdem Schnee liegt), noch kein einziges Räumfahrzeug verirrt hat. Das Resultat, sind tief ausgefahrene Spurrinnen. Wer keinen Off-Roader hat, sorgt sich beim Fahren um seinen Unterboden, da Schnee und Eis, daran schleifen. Damit jedoch nicht genug. In diesen Spurrinnen zu fahren, ist schon mehr als unangenehm. In eine Parklücke zu fahren, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die Seiten der Spurrinnnen,bestehen aus Schneematsch und Eis, sind 15-20 cm hoch und sind hartgefroren. Trotz Einlenkens, fährt das Auto geradeaus weiter.
Das Pleithagen sparen muß, ist mir völlig klar. Ich erwarte ja auch nicht, daß man diese Straßen, genauso behandelt, wie Hauptstraßen. Das diese Zustände jedoch, über einen Zeitraum, von 6 Wochen, einfach ignoriert werden, ist eine bodenlose Schweinerei!
Vielleicht war es eingen Mitmenschen möglich, den Rat von OB Dehm zu befolgen und, über die Feiertage, auf das Auto zu verzichten. Doch jetzt sind die Feiertage vorbei. Berufstätige Menschen sind, nicht selten, auf ihr Auto angewiesen.
Mag sein, daß Menschen, die in diesen Gegenden leben, recht wenig, für Winterdienst, an die HEB bezahlen, ABER SIE ZAHLEN!!! Wobei dringend geprüft werden sollte, ob sie, für eine nicht erbrachte Leistung, überhaupt zahlen sollten!
Auch wenn die Streumittel, seitens der Stadt Hagen, wiedereinmal zu knapp kalkuliert wurden. Es sollte doch wohl möglich sein, den gefrorenen Matsch, von den Straßen zu entfernen.
19:37
@2: Vor 1956 gab es kein Wetter. Das Hasper Gold hatte alle Wolken über Hagen verpufft und in gelbe Asche umgewandelt. Und 11 Jahre vorher war noch Bombenwetter, sagte einst mein Grossvater...
15:52
Wow , Daten seid 1956 (!) , das ist natürlich extrem Aussagekräftig.
15:12
Im Winter 1978/79 sahs noch extremer aus !!!!