Sieben neue Feuerwehrleute in einem Löschzug

Breckerfeld..  Mit dem Dank an seine 36 Aktiven und acht Mitglieder der Ehrenabteilung für ihre Einsatzbereitschaft im letzten Jahr eröffnete Carsten Kolb die Jahresdienstbesprechung des Löschzugs Breckerfeld am Freitagabend in der Feuer- und Rettungswache: „Durch euer Engagement ist es uns mit den Aktiven der Löschgruppen Zurstraße und Delle im Jahr 2014 gelungen, Bürgern der Hansestadt erfolgreich in Notsituationen zu helfen, Brände zu bekämpfen und Schaden von ihnen abzuwenden.“

In seinem Jahresrückblick hob Kolb die Bereitschaft der Aktiven hervor, sich durch den Besuch von Kursen auf Kreis- und Landesebene weiterzubilden und bei Diensten und Übungen vor Ort das neu Gelernte zu festigen. „Dass wir unser Handwerk verstehen, haben wir bei 69 Einsätzen bewiesen.“

Erfolgreiche Werbung

Erfolgreich sei auch das Bemühen der Leitung des Löschzugs bei der Mitgliederwerbung gewesen. Sieben neue Aktive konnten 2014 aufgenommen werden. Er kündigte an, dass im nächsten Monat zusätzlich mit Jan Löcken und Peter Speckmann zwei neue Aktive mit guter Vorbildung aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden. Schriftführer Sören Vogt listete die Arbeit des Löschzugs im Jahr 2014 auf: Der Löschzug rückte zu insgesamt 63 Einsätzen aus (13 Brände, 39 Technische Hilfen, leider auch elf Fehlalarme). Zur internen Weiterbildung und Gerätepflege wurden insgesamt 27 Dienste durchgeführt.

Stadtbrandinspektor Norbert Lohoff dankte dem Löschzug für seine Arbeit. Er bedauerte, dass die Einsatzkräfte des Löschzugs in der Nacht zum Freitag um 2 Uhr in der Neue Straße von einem Anwohner wegen „Ruhestörung“ beschimpft wurden (unsere Zeitung berichtete): „Es kann nicht sein, dass Feuerwehrleute, die von der Leitstelle zu einem Einsatz alarmiert werden, Beschimpfungen ertragen müssen. Sie fahren schließlich nicht zum Vergnügen durch die Nacht.“

Norbert Lohoff musste leider zum Thema „Einführung des Digitalfunks“ mitteilen: „Alle technischen Voraussetzungen zur Nutzung des Digitalfunks sind bei uns gegeben, trotzdem kann der Ennepe-Ruhr-Kreis ihn noch nicht einführen, da nicht alle Wehren im Kreis umgerüstet sind.“ Im Übrigen habe eine Untersuchung gezeigt, dass es im Stadtgebiet noch „Funklöcher“ gibt, die durch technische Einrichtungen beseitigt werden müssen.

Die Wehrführung ehrte folgende Mitglieder des Löschzugs für langjährige Mitgliedschaft: Peter Marten (50 Jahre), Helmut Hein (40 Jahre), Frank Gentsch (35 Jahre), Thomas Hölschen (30 Jahre), Carsten Kolb, Björn Maslowski, Dirk Wölki (25 Jahre) sowie Hendrik Binder-Isbruch (zehn Jahre).