„Setzen Schwerpunkt auf Praxisnähe und innovative Ideen“

Hagen..  Die Positiv-Nachricht, dass an der Fachhochschule Südwestfalen in diesem Semester erstmals mehr als 13 000 Männer und Frauen studieren, verkündete Rektor Prof. Dr. Claus Schuster gleich zu Beginn des Jahresempfangs. Jedoch nicht ohne auf die Tatsache hinzuweisen, dass der demografische Wandel auch dieser Bildungseinrichtung in den kommenden Jahren zu schaffen machen könnte. „Doch bislang haben wir stets eine steigende Studierendenzahl zu vermelden, und wir arbeiten daran, dass dies auch so bleibt“, betonte der Rektor. Ferner hob Schuster die herausragende Bedeutung der Fachhochschule nicht nur für Hagen, sondern für die gesamte Region hervor.

Zum Jahresempfang am Standort Hagen waren an die 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Hochschulwesen erschienen. Im intelligent ausgeleuchteten, da die Stimmung der Zuhörer positiv beeinflussenden Budde-Hörsaal stellte Schuster das neue Rektorat vor und blickte in die Zukunft der etablierten Institution.

Turnusmäßig traf man sich in diesem Jahr zum Jahresempfang im Gebäude an der Haldener Straße 182. Hagen wechselt sich mit den übrigen zur FH gehörenden Standorten Iserlohn, Meschede und Soest ab.

Im Zentrum der Feierlichkeit, die mit einem musikalischen Programm umrahmt war, standen die diesjährigen Preisträger des Dr. Kirchhoff-Preises. Ausgezeichnet wurden drei junge Männer – Florian Ernst, Martin Goretzky und Daniel Loock – für ihre herausragenden Abschlussarbeiten. Prof. Dr. Erwin Schwab, Pro-Rektor für Forschung und Technologietransfer, stellte die Preisträger und ihre Arbeiten vor.

Schlüsselelement für Bildung

Und J. Wolfgang Kirchhoff überreichte die Preise im Namen seines Vaters. „ Es ist seit 17 Jahren jedes Mal wieder ein Highlight und eine Freude zu sehen, welche Ergebnisse in diesen Abschlussarbeiten erzielt werden“, unterstrich Kirchhoff, der im Vorfeld auch in der Jury saß. Er lobte die Praxisnähe zu den Unternehmen und die innovativen Ideen der jungen Preisträger, die zu erheblichen Kosteneinsparungen in den beteiligten Unternehmen geführt haben. Auch Kirchhoff unterstrich die Wichtigkeit der FH für ganz Südwestfalen: „Wir haben hier starke Unternehmen, die Fachhochschule ist ein Schlüsselelement für Bildung und Innovation und ein ganz besonderer Baustein, um die Qualität in der Region zu erhalten“.