„Selbstständigkeit weiter zusichern“

Vertreterversammlung im Schlosshotel Holzrichter mit Klaus-Martin Kesper und Dr. Hans-Peter Rapp-Frick
Vertreterversammlung im Schlosshotel Holzrichter mit Klaus-Martin Kesper und Dr. Hans-Peter Rapp-Frick
Foto: WP

Hohenlimburg..  Dieses Lob tut gut. Denn SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Peter Rapp-Frick beschrieb am Mittwochabend bei der Vertreterversammlung der Volksbank Hohenlimburg im Schlosshotel Holzrichter das einzige selbstständige Kreditinstitut unterm Schlossberg als ein Fels in der Brandung, der sich mit einem klaren Bekenntnis zu Hohenlimburg allen Widrigkeiten widersetze.

In seinem Geschäftsbericht hatte Volksbank-Vorstand Klaus-Martin Kesper zuvor betont, dass sich das Jahr 2014 wieder nahtlos in die sehr erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre eingereiht habe. „Trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfeldes und einer Niedrigzinsphase.“

Die Gründe für das abermals hervorragende Ergebnis waren schnell genannt: „Unsere Kunden wissen ein kompetentes, beständiges und in der Entscheidung zuverlässiges Team zu schätzen.“ Und mit einem Blick in die Zukunft betonte er: „Wenn unsere Kunden uns weiterhin in die Lage versetzen, gute und faire Ergebnisse zu erzielen, können wir auch zukünftig unsere Selbstständigkeit zusichern.“

2,2 Mio. Euro Überschuss

Dann nannte er Zahlen und Fakten: Die Bilanzsumme ist im zurückliegenden Jahr um 6,1 Prozent auf 417,8 Millionen Euro angestiegen; die Rücklagen der Bank haben sich auf 49 Millionen Euro erhöht und der Jahresüberschuss betrug 2,2 Millionen Euro. „Wesentlicher Grundstein für dieses hervorragende Ergebnis ist unsere Aufwand-Ertrags-Relation, das Cost-Income-Ratio“, betonte Kesper. „Das liegt bei 54,4 Prozent. Der Durchschnitt im Kreditgewerbe bei mehr als 70 Prozent.“

Angesichts der Zahlen sieht sich die Bank in der Lage, an die Mitglieder eine Dividende in Höhe von 5,5 Prozent auszuschütten. Der verbleibende Überschuss wird zu gleichen Teilen in die gesetzlichen und in andere Ergebnisrücklagen (jeweils 1,05 Millionen) gestellt.

Und auch für das Jahr 2015 sind, so Kesper, die Zahlen gut. „Die ersten Monate bestätigen uns in unserer Geschäftspolitik. „Auf allen Gebieten liegen wir im Rahmen unserer Planung. Ein Bilanzsummenwachstum von 2,5 Prozent ist zu erreichen.“

Rechtsanwalt Siegfried Sautter, der, wie in den Vorjahren nach dem Geschäftsbericht die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand beantragte, betonte an Klaus-Martin Kesper gerichtet: „Für dieses vorgelegte Ergebnis würden Sie die Mitglieder anderer Banken leidenschaftlich bewundern.“ Sprach’s und erntete dafür den Applaus der mehr als vierzig anwesenden Mitglieder.

Katthagen im Amt bestätigt

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Michael Katthagen in seinem Amt bestätigt; Monika Oswald schied nach mehr als 10-jähriger engagierter Arbeit aus Altersgründen aus diesem Gremium aus. Der Dank der Mitglieder der Vertreterversammlung war der Iserlohnerin dafür gewiss.