Schneetreiben bringt Berufsverkehr zeitweilig zum Erliegen

Am Hammacher ging nichts mehr: LKW mussten vor den glatten Straßen kapitulieren
Am Hammacher ging nichts mehr: LKW mussten vor den glatten Straßen kapitulieren
Foto: WP

Hohenlimburg..  Dichtes Schneetreiben brachte am gestrigen Morgen den Berufsverkehr auf vielen Hohenlimburger Straßen zum Erliegen. Zur blauen Stunde zwischen sieben und acht Uhr in der Früh sorgten insbesondere LKW und Busse für verstopfte Verkehrswege.

Lange Wartezeiten

Wie die Hagener Polizei auf Anfrage mitteilte, seien mehrere Verkehrsunfälle unterm Schloss aufgenommen worden. Auf der Verbandsstraße in Henkhausen sowie auf der Möllerstraße kam es zu Blechschäden. Auch auf der Elseyer Straße sowie Auf dem Lölfert seien zwei Unfälle zu verzeichnen gewesen.

„Es war viel los. Einige Bürger mussten lange warten“, berichtete Polizei-Pressesprecher Ulrich Hanki, der zudem angab, dass es auf Hohenlimburger Gebiet keine Personenschäden gegeben habe. Stark eingeschränkt war der Verkehr insbesondere im Bereich Iserlohner Straße, am Hammacher sowie an den Auf- und Abfahrten zur Autobahn 46.

Die Buslinie 1 der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) musste auf ihrem Weg nach Hemer vor der leichten Steigung der Iserlohner Straße kapitulieren. Durchdrehende Räder brachten den Bus zum Stillstand. Die Linie 518 der HVG fuhr auf dem Weg vom Hohenlimburger Bahnhof bis nach Herdecke eine 45-minütige Verspätung ein. Erst gegen 11 Uhr normalisierte sich der Busverkehr wieder.

Auch den zahlreichen Brummifahrern erging es an den Steigungen in Hohenlimburg nicht anders. Lange Blechschlangen, vor allem am Hammacher, waren die Folge.

Thomas Geißler (22), Betreiber der Internetplattform „Wetter für Hagen“, blickt täglich höchst zuverlässig in die meteorologische Zukunft. Von der Intensität des Schneefalls war jedoch auch er überrascht.

„Verantwortlich dafür ist die Höhenkaltluft, die immer wieder für derartige Schauer sorgen kann, wenngleich mich diese Schneemenge schon überrascht hat. Vorhersagen, wann und wo es wie viel Schnee gibt, ist unter den gegebenen Umständen jedoch sehr schwierig gewesen“, erklärte der Wetterfrosch auf Nachfrage .