Schild für einen neuen Schulnamen

Sekundarschule am Remberg – das ist kein besonders hübscher Name. Und wie es so üblich ist, soll die Schule nach einem berühmten Menschen benannt werden. Am besten sogar: Nach einer bekannten Persönlichkeit der Stadt Hagen. Da kam sehr schnell der Name „Liselotte-Funcke-Schule“ in den Sinn. Und diesen Namen möchte die Noch-Sekundarschule-am-Remberg möglichst bald tragen – so hat sie es bei der Stadt beantragt. Einen besseren Namen für seine Bildungsanstalt gebe es nicht, ist sich auch Schulleiter Christian Pfefferer sicher. Denn Liselotte Funcke, die 2012 im Alter von 94 Jahren verstarb, hat als Bundestagsabgeordnete und NRW-Wirtschaftsministerin einiges bewegt. Vor allem aber auch als Ausländerbeauftragte der Bundesregierung. Sie hat sich stets dafür eingesetzt, dass alle Menschen gleich behandelt werden – abseits von Nationalität, Religion oder Herkunft. Und das passt zur Momentan-Noch-Sekundarschule-Am-Remberg, die „ja ein multikulturelles und damit multireligiöses Haus ist“, wie Rektor Pfeffer bestätigte. Und sollten die ersten Kinder sagen, dass sie auf die „Liselotte-Funcke-Schule“ gehen, dann wird an der Eingangstür ein Namensschild angebracht. Foto: Michael Kleinrensing

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