Rund 26 600 Hagener auf Staatsgeld angewiesen

Hagen..  Rund 26 600 Einwohner in Hagen konnten im vorvergangenen Jahr ohne Geld vom Staat ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Das besagen jetzt veröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes.

Es handelt sich um Hartz-IV-Empfänger, Asylbewerber, Menschen, die krank sind und deshalb nicht arbeiten können oder deren Rente nicht ausreicht und die deshalb Sozialhilfe beziehen. Die Gesamtzahl der Empfänger ist damit im Vergleich zum vorhergehenden Jahr um rund 430 gestiegen.

Umgangssprachlich landen zwar alle Langzeitarbeitslosen und deren Familienangehörigen im „Hartz IV-Topf“, doch korrekterweise teilt sich der Kreis in die Bezieher von Arbeitslosengeld II und von Sozialgeld, das Kinder und nicht-erwerbsfähige Angehörige erhalten. Die Zahl der ALG II-Empfänger kletterte auf rund 15 700 (plus 0,2 Prozent). Sozialgeld bezogen rund 6700 Menschen, etwas weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Grundsicherungsempfänger im Alter und bei Erwerbsminderung kletterte um 9,8 Prozent auf knapp 3 200.