Richtfest an Seniorenwohnanlage einen Monat früher

Breckerfeld..  Vor verschneiter Kulisse hatten die Investoren Jana Mach und Karl Rudolf Mankel zum Richtfest der Seniorenwohnanlage Breckerfeld in die Langscheider Straße 10 eingeladen, deren Betreuung sie dem Regionalverband Ruhr-Lippe der Johanniter übertragen haben. Die Sonne schien kurz, als der Richtkranz mit dem großen Baukran in die Höhe gezogen wurde. Im zukünftigen Gemeinschaftsraum, der als einziger Raum des Projektes bereits Fenster besitzt, sorgten die Ventilatoren einer mobilen Bauheizung für wohlige Wärme für die Bauhandwerker und die Gäste.

27 barrierefreie Wohnungen

Architekt Jörg Meier dankte dem Generalunternehmer und allen am Rohbau beteiligten Firmen: „Nach der Grundsteinlegung in der Jahresmitte 2014 haben sie alle gemeinsam zügig gearbeitet und gut einen Monat eher als geplant dieses Richtfest möglich gemacht.“ Jetzt gelte es, mit einem zügigen Innenausbau den Einzug der ersten Bewohner im August Wirklichkeit werden zu lassen. Meier: „Dann werden in der Hansestadt auf drei Etagen 27 barrierefreie Wohnungen zur Verfügung stehen, die den Qualitätsanforderungen für ,Betreutes Wohnen für ältere Menschen’ entsprechen.“ Den Richtspruch trug Salvatore Battaglia von der heimischen Dachdeckerfirma Battaglia und Neuendorf vor: „Da dieser Bau keinen Dachstuhl aus Holz hat, in den ein Zimmermann traditionell den letzten Nagel einschlägt, schlagen heute unsere beiden Investoren je einen Nagel symbolisch in den von uns hier aufgebauten Balken.“ Jana Mach benötigte dabei die wenigsten Schläge.

Bürgermeister Klaus Baumann betonte: „Die Stadt steht einmütig hinter diesem Projekt. Die Investoren machen es möglich, dass die Bewohner demnächst in ihren Wohnungen selbstbestimmt leben können.“

Benjamin Wobig, Regionalvorstand der Johanniter für unsere Region, bedankte sich bei den Investoren für das Vertrauen, dass sie in seine Organisation setzen: „Wir werden mit unserer Erfahrung und engagierten Mitarbeitern vor Ort für eine qualifizierte Betreuung sichern und für einen guten Service sorgen.“