Rhodesian Ridgebacks - Wohlfühl-Wetter für „Löwenhunde“
01.08.2012 | 17:57 Uhr 2012-08-01T17:57:00+0200
Vorhalle. Einen heißen Platz in der prallen Sonne - das ist genau das Richtige für Rhodesian Ridgebacks. Die Hunde dieser ursprünglich südafrikanischen Rasse tauen bei dem momentanen Sommerwetter gerade so richtig auf. Kein Wunder, dass sich die Vierbeiner der Familie Hoff aus Hagen momentan auf der Terrasse am wohlsten fühlen.
„Geht’s uns gut. Endlich das richtige Wetter zum Wohlfühlen“, würden Rhodesian Ridgebacks wohl schwärmen, wenn sie denn sprechen könnten. Die südafrikanischen Hunde tauen im wahrsten Sinne des Wortes bei Hitze auf.
„Ja, Temperaturen um 30 Grad sind für sie ideal“, sagt Katja Hoff und streichelt Marlene sanft über den Rücken. Rhodesian Ridgebacks - richtig, das sind die stolzen Hunde mit dem Haarkamm („ridge“) auf dem Rücken.
In den Papieren der elfjährigen Marlene ist „Bakimba of Savage Stone“ vermerkt, „die Hunde tragen typisch afrikanische Namen“.
Sonnige Plätze
Die Hoffs haben drei Rhodesian Ridgebacks. Neben Hündin Marlene „residieren“ der Rüde Aleeke (6) und die zweieinhalbjährige Hündin Swalinka in dem geräumigen Haus in Vorhalle. Pardon, bei der momentanen Wärme vorzugsweise im Garten. „Die drei käbbeln sich regelrecht um die sonnigen Plätze. Am liebsten legen sie sich auf der Terrasse auf die heißen Steine in die pralle Sonne.“ Ja, ihre südafrikanische Herkunft . . .
„In Afrika wurden die Hunde früher zur Löwenjagd eingesetzt; sie sollten die Löwen stellen und umkreisen“, erzählt Christoph Hoff. „Ein Mythos besagt, dass durch die Adern der Hunde ein wenig Löwenblut fließt. Und da auch Löwen einen Kamm auf dem Rücken haben, werden Rhodesian Ridgebacks im Volksmund auch als Löwenhunde bezeichnet.“
Keine Unterwolle
Aleeke nimmt gemütlich im (Hunde-)Sessel Platz. Er scheint unserem Gespräch zu lauschen, gähnt zufrieden. „Die Hunde haben keine Unterwolle, daher schwitzen sie kaum. In einem kalten Winter kann das zum Problem werden“, sagt Katja Hoff.
Apropos Problem: „Rhodesian Ridgebacks werden mehr und mehr zu Modehunden. Das ist nicht gut. Die Hunde brauchen eine starke Bezugsperson und viel Aufmerksamkeit. Sie sind intelligent, nicht aggressiv, aber auch nicht devot. Und echte Dickköpfe“, lächelt Katja Hoff.
Nach einem Besuch in Südafrika bei Christophs Schwester - sie besaß schon damals einen Rhodesian Ridgeback - stand für die Hoffs fest: „So einen Hund oder keinen.“ Nun will die Familie selbst züchten. In Kürze wird Swalinka von einem Rüden aus Frankreich belegt. Die Zuchtstätte in Vorhalle trägt dann den Namen „Rhodesian Ridgebacks of Golden Gate Highlands“.
19:40
Woher will man wissen das der "Züchter" genau kontrolliert?? Und außerdem gehts ja in erster Linie garnicht darum, das die Hunde in diesem Fall es nicht gut haben, sondern das es einfach schon genug Hunde gibt die im Tierheim sitzen und dafür das da jetzt wieder neue Welpen kommen bleiben andere Hunde weiterhin ohne zu Hause sitzen...
Zu den sogenannten "Wühltischwelpen" sage ich jetzt nichts außer, dass das ja wohl noch eine ganz große nummer schlimmer ist als "Hobbyzüchter"!
19:35
Dort werden 3 große Hunde gehalten. Wird dort auch die Hundesteuer für 3 Hunde
3x180.-€ = 540.- € pro Jahr an die Stadt Kasse abgeführt?.
Ist für die Haltung von diesen 3 großen Hunden nicht nach der Hundeverordnung NRW ein besonderer Fähigkeitsnachweis erforderlich ?
Sind die gesetzlichen Mindesthaltungsbedingungen nach den gesetzlichen Vorschriften gegeben?
Übrigens, diese Hunde sind nicht nur für die Löwenjagd gezüchtet worden. Die weissen Farmer in Afrika, haben sie auf ihre leibeigenen dunkelhäutgen Menschen gehetzt , wenn sie durch Flucht in die Freiheit wollten.
17:36
Herrlich, diese pseudo-tierlieben Kommentatoren, die sich gegen die Zucht aussprechen. Geht Ihr dann also lieber zu nem Billigtiermarkt, der junge Welpen im Dutzend verkauft? Ich unterstütze lieber diese mit Herzblut züchtenden Tierliebhaber, als bei einem profitgeilen Kaufmann zu kaufen, der Hunde als Ware betrachtet. Es ist viel wahrscheinlicher, dass ein "Discount-Hund" im Tierheim landet, als ein Hund vom Züchter, bei dem die Bewerber genauestens unter die Lupe genommen werden.
13:18
Noch mehr Hunde die im Tierheim landen werden... ich verstehe es einfach nicht!
Ich verstehe es auch nicht, warum sollen die Hunde im Tierheim landen?
08:16
offenfahrer | #1
Ich hoffe auch, daß dieser positiv-wohlmeinend-belanglose und wohl auch weder intellektuell noch innerlich wirklich reflektierte Bericht unserer unvergleichlichen Yvonne Hinz dazu führen wird, daß der Tierschutz einschreitet und der Familie die Züchtung einer Hunderasse verbietet, die von ihrer Natur her in dem feucht-kalten Klima unserer Heimat nix zu suchen hat.
Der Tierschutz, sich kümmern? Sorry, aber da muss ich doch jetzt lachen.
Wenn die Besitzer die Zuchtzulassung bekommen, kann der Tierschutz gar nichts machen. Ausser, wenn die Tiere nicht vernünftig versorgt werden oder unter unzumutbaren Zuständen leben müssen.
Dann sollten in unseren Breitengraden auch keine nordischen Hunde mehr gehalten werden dürfen ;-)
07:58
ja ja, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Selbe :-)
07:27
@offenfahrer
sorry, aber es war von einem Haus mit Garten die Rede ;-)
Bedenklicher finde ich, dass man sich darüber "aufregt", dass der RR immer mehr ein Modehund wird und dies nicht gut sei, aber man selbst auf der anderen Seite hergeht und züchtet. Wie passt das denn zusammen ???
Ach ja, wenn das Liebe Geld ruft, kann man auch die Tierliebe mal vergessen.
ich wollte das so böse nicht ausdrücken ;-)
07:25
Nein, eine Geschäftsidee!!! Die Halter wollen doch jetzt züchten, wie im Artikel zu lesen steht. Nun haben sie schon Werbung frei Haus bekommen.
21:19
Ist das artgerechte Haltung, drei so große Hunde in einer Wohnung?