Reiterverein wehrt sich gegen Vorwürfe

Hagen..  Henrik Hemesoth, Vorsitzender des Reitervereins Hagen, setzt sich gegen die Vorwürfe zur Wehr, die die Eltern der gekündigten Kinder gegen den Verein erhoben haben. So habe der Verein keineswegs außergewöhnlich oft Spendensammlungen veranstaltet, vielmehr seien in fünf Jahren lediglich zwei Spendenaufrufe erfolgt: „Für unser vereinseigenes Pferd, das auch nach wie vor für die Voltigierstunden eingesetzt wird, und zum Einbau eines Kamins.“

Die Voltigier-Unterlage dagegen sei ein Weihnachtsgeschenk für die Trainerin gewesen, damit die Pferde komfortabler ausgestattet werden und auch die Kinder über größeren Turnkomfort verfügen könnten. Jedes Vereinsmitglied habe selbst bestimmen können, ob und wie viel finanzielle Unterstützung es für dieses Geschenk ermöglichen wollte: „Und die beiden Spendenaufrufe lagen jeweils bei 15 Euro, was einem Kinobesuch für zwei Erwachsene entspricht.“ Natürlich hätten auch Spendenquittungen erfragt werden können, der Reiterverein sei als gemeinnütziger Verein zur Ausstellung dieser Belege berechtigt.

Gebührenordnung hängt aus

Es stimme auch nicht, dass die Gebühren für eine Voltigierstunde innerhalb von 18 Monaten zweimal erhöht worden seien, so Hemesoth. 2013 sei das Zahlungssystem von Zehnerkarten auf einen Monatsbeitrag umgestellt worden, der Preis für eine Voltigierstunde sei dabei sogar um mehr als 1,30 Euro gesunken. 2014 sei der Beitrag dann nach Rücksprache mit einer Vielzahl von Eltern erhöht worden, liege aber immer noch unter dem früheren Preis im Zehnerkartensystem: „Die aktuelle Gebührenordnung hängt an mehreren Stellen im Vereinsgebäude aus und kann so öffentlich eingesehen werden.“