Rat müsste eingehendere Prüfung beauftragen

Der Konzeptvorschlag aus dem Haus des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) zur Rekommunalisierung der Wassersparte gilt bislang lediglich als Diskussions-Impuls. Eine eingehendere Prüfung müsste zunächst der Rat beschließen und beauftragen.


In weiteren Schritten müssten Verhandlungen zwischen WBH und Enervie aufgenommen werden, bei denen – neben der Ermittlung des Übertragungspreises – die Erarbeitung eines Betreibermodells und dessen Laufzeit im Vordergrund stehen. Zudem müsste eine kommunale Satzung entwickelt werden.


Das letzte Wort bei einem solchen Deal hätten am Ende die Anteilseigner der Enervie, also der Aufsichtsrat. Hier ist Hagen als größter Aktionär mit 42,7 Prozent beteiligt.