Projekte für Schüler liegen Förderverein am Herzen

Hagen..  Der Förderverein Emil Schumacher Museum konnte in seiner Jahreshauptversammlung auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Der Verein wurde im Herbst 2004 zur Unterstützung der Gründung des Emil-Schumacher-Museums gebildet. „Der Mitgliederbestand liegt relativ konstant bei rund 400 Mitgliedern“, so der Vorsitzende des Vereins, Karl-Josef Steden. Er berichtete in der gut besuchten Mitgliederversammlung über die Projekte und Aktionen zur Förderung des Emil- Schumacher-Museums. Schwerpunkte waren u.a. die Förderung der Toulouse-Lautrec-Ausstellung und das Schülerfest am Geburtstag von Emil Schumacher Ende August.

„Lange Nacht der Kunst“

Zur traditionellen Schüleraktion hatten sich 800 Schüler mit kreativen Arbeiten auf dem Museumsplatz beteiligt. Im Rahmen der Marketingbemühungen des Vereins wurde die „Lange Nacht der Kunst“ im Kunstquartier zusammen mit dem Hagener Theater und mehreren Fördervereinen durchgeführt. 2000 Hagener nutzten die Gelegenheit, das Kunstquartier mit seinem attraktiven Programm kennenzulernen.

Nach wie vor gut besucht sind die Konzerte der Reihe „Klassik & Jazz“, die der Förderverein in der Regel bei freiem Eintritt im Kunstquartier anbietet.

Ein weiterer Schwerpunkt des Vereins ist die Förderung der jugendpädagogischen Arbeit mit Schülern. In diesem Zusammenhang übernimmt der Förderverein die Eintrittsgelder, wenn Lehrkräfte mit ihren Schulklassen das Kunstquartier besuchen. Allein für die am Montag zu Ende gegangene Hundertwasser-Ausstellung im Osthaus-Museum hat der Förderverein aufgrund der hohen Nachfrage der Schulen 8000 Euro an die Stadt Hagen überwiesen. In der Versammlung wurde nachdrücklich betont, dass dieser Schwerpunkt des Vereins eine sinnvolle Investition in die Museumsbesucher von Morgen ist.

Diskussionen über Sparzwang

Engagierte Diskussionen entstanden im Zusammenhang mit den geplanten Kosteneinsparungen im Kulturbereich. Wenig Verständnis hatten die Mitglieder für die Vorschläge der Stadt hinsichtlich der Reduzierung der Öffnungszeiten im Osthaus-Museum. Einen stärkeren Imageschaden hätte sich die Stadt nicht selbst zufügen können, so der Tenor der Diskussion. Es wurde bedauert, dass der Imagegewinn durch die Hundertwasser-Ausstellung vom gleichen Fachbereich aufs Spiel gesetzt wurde, der diese erfolgreiche Ausstellung konzipiert hat.