Probefahrt mit Porsche endete in München
04.03.2010 | 13:58 Uhr 2010-03-04T13:58:00+0100
Hagen. Eine Probefahrt der besonderen Art ereignete sich am Mittwoch: Ein junges Pärchen aus Lüdenscheid lieh sich in einem Hagener Autohaus einen Porsche. Der Wagen wurde aber nicht zur vereinbarten Zeit zurückgebracht. Er stand in München.
Nach einem ersten telefonischen Kontakt erschien am Mittwochvormittag eine 20-jährige Frau aus Lüdenscheid in Begleitung eines jungen Mannes in einem Hagener Autohaus. Sie hatte zuvor Kaufinteresse an einem Porsche Cayman im Wert von fast 50.000 Euro bekundet.
Die junge Frau konnte sich ordnungsgemäß mir mehreren Ausweisdokumenten legitimieren, sodass anschließend die Durchführung einer Probefahrt schriftlich vereinbart wurde. Nachdem die Formalitäten inklusive Austausch von Handyerreichbarkeiten erfolgt und eine kurze Einweisung in die Handhabung der Luxuskarosse erledigt waren, fuhr das Pärchen davon. In einem Schriftstück hatte man vereinbart, dass das Auto noch am gleichen Nachmittag gegen 15 Uhr wieder abgegeben werden sollte.
Porsche-Mitarbeiter sieht Wagen in München
Als diese Zeit verstrichen war, wählte der Autohändler die angegebene Handynummer an und war verwundert, als sich nicht die junge Dame meldete, die das Fahrzeug geliehen hatte, sondern stattdessen die Mutter des Begleiters. Diese gab an, dass sie nicht wisse, wo sich ihr Sohn und die 20-Jährige aufhalten könnten. Erst beim dritten Versuch über dieses Handy erreichte der Verkäufer die junge Dame und forderte sie auf im Autohaus zu erscheinen, um den Verbleib des Porsche zu klären.
Zwischenzeitlich hatte sich auch noch ein Mitarbeiter der Firma Porsche in Hagen gemeldet und mitgeteilt, dass er den Porsche mit Hagener Kennzeichen gegen 17.50 Uhr in München gesichtet habe. Der Autohändler benachrichtigte daraufhin die Polizei. Während die Beamten den Sachverhalt aufnahmen, erschien die 20-Jährige und gab auf Befragen an, dass ihr Bekannter, während sie sich in der Wohnung der Mutter aufhielten, den Fahrzeugschlüssel an sich genommen hatte und mit dem Porsche davon gefahren sei.
Fahrer war erst 17 und hatte keinen Führerschein
Als die Damen hörten, dass das Auto in München gesichtet wurde, fiel der Mutter des jungen Mannes ein, dass dort eine ehemalige Freundin wohne. Dies wurde umgehend an die Polizeikollegen in München übermittelt, die daraufhin den Bereich des Wohnortes der Freundin in Augenschein nahmen. Und - tatsächlich - gegen 21.10 Uhr ging ein Anruf ein, dass man den Porschefahrer einschließlich Auto angetroffen habe. Inzwischen war auch bekannt, dass, der junge Mann, erst 17 Jahre alt und auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Laut Hagener Polizei ist er auch nicht in einem Porsche zurück nach Lüdenscheid gefahren.
09:59
Blödheit von allen Beteiligten.
08:58
Hagen wird noch zu Eldorado für Gesetzlose!!!!!!!!!!!!!!!
03:17
der junge Mann verbaut sich seine Zukunft
23:17
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23:08
Vielleicht war es ein Ein-Euro-Jobber...
22:00
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21:57
Um aus Lüdenscheid wegzukommen, wäre mir auch jedes Mittel recht.
21:55
#8, ausgeprägte als/wie-Schwäche, würde ich diagnostizieren.
21:07
Lustige Geschichte, lässt die Freundin mit der Telefonnummer ihrer Mutter nen Porsche ausleihen, um seine Ex zu besuchen.
20:41
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