Polizei entdeckt Plantage

Schwelm..  Eigentlich suchten die Polizeibeamten, die Mitte des Jahres eine Hausdurchsuchung bei einem 26-jährigen Schwelmer durchführten, nach Diebesgut aus Einbruchsdiebstählen. Diesbezüglich wurden sie nicht fündig. Dafür entdeckten sie eine Plantage mit sieben Marihuana-Pflanzen. Auch kamen rund 30 Gramm getrocknetes Marihuana, Haschisch und zwei Gramm Amphetamine zum Vorschein.

Geständnis abgelegrt

Unter anderem wegen Betäubungsmittelanbaus und -besitzes musste sich der junge Mann nun vor dem Schwelmer Strafgericht verantworten. Dort legte der Drogensüchtige „mit dem grünen Daumen“ ein vollständiges Geständnis ab, sodass die Polizeibeamten erst gar nicht als Zeugen gehört werden mussten. Doch noch ein weiteres Delikt wurde ihm zur Last gelegt. Ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein, soll er auf der Markgrafenstraße am Lenker eines Fahrerlaubnis-pflichtigen Motorrollers gesichtet worden sein. Das stellte er komplett in Abrede.

Beide Anklagepunkte stehen in direktem Zusammenhang mit dem Einbruchsvorwurf, der allerdings erst Mitte März im Gericht zur Verhandlung terminiert ist. Den Roller nämlich soll er zum angeblichen Tatort gefahren haben, die Wohnungsdurchsuchung resultierte aus der mutmaßlichen Tat. Das Gericht entschied daher, den Prozess zu vertagen und alle drei Vorwürfe im März „in einem Abwasch“ zu verhandeln.