Pokal für Rosemarie Wilhelms

Die erfolgreichen Schützen des Dorfpokalschießens.
Die erfolgreichen Schützen des Dorfpokalschießens.
Foto: WP

Holthausen..  Äskulap, in der griechischen Mythologie der Gott der Heilkunst, hat es in diesem Jahr nicht so richtig gut gemeint mit den Holthauser Schützen, die traditionell zum Jahresanfang das Dorfpokalschießen ausrichten. Traten im Januar 2014 im Vereinsheim am Mastberg zehn Mannschaften an, so hatte in diesem Jahr die Grippewelle die Zahl der Mannschaften auf die Hälfte reduziert. Auf fünf.

Jochen Eisermann, rühriger Vorsitzender der Schützen, nahm die Absagen mit Gelassenheit. „Da kann man leider nichts machen“, so Eisermann.

Die Zahl der Absagen tat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch. Durch dieses „dezimierte“ Teilnehmerfeld konnte die Siegerehrung schon eine Stunde früher vollzogen werden.

Doch vorher galt es für die Laien, auf eine Entfernung von zehn Metern die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Aufmerksam beobachten von den Profis Reinhold Rode oder Dieter Wölki.

Die Ergebnisse wurden akribisch von der automatischen Lesemaschine ausgewertet. Hier unter den kritischen Augen der beiden Hauptorganisatoren des Abends, Hans-Werner Wilhelms und Udo Leibelt.

Von insgesamt 56 Schützinnen und Schützen war es die ehemalige Schützenkönigin Rosemarie Wilhelms, die mit sage und schreibe 102 Ringen gewann. Sie erhielt deshalb den Wanderpokal.

Mit 561 Ringen auf Platz 1

Der Schützenverein Holthausen belegte beim Mannschaftswettbewerb mit 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit 561 Ringen den 1. Platz. Die CDU-Holthausen (16 Teilnehmer) kam mit 557 Ringen auf den 2. Platz. Anna Spielvogel war dabei mit 93 Ringen erfolgreichste Schützin. Die Freiwillige Feuerwehr (11 Teilnehmer) erzielte insgesamt 556 Ringe. Mit 96 Ringen war Annette Graß die beste Schützin. Petra Stolz konnte bei der mit neun Teilnehmern angetretene Tischtennistruppe des TuS Holthausen mit 98 Ringen den ersten Platz belegen. Die TT-Abteilung belegte insgesamt mit 546 Ringen den 4. Platz.

Die Kultur- und Dorfgemeinschaft kam auf 5. Platz (539 Ringe). Bestes Schützin war Silke Krüger mit 94 Ringen.

Alle Teams erhielten Wertmarken für das im Mai anstehende Schützenfest.