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Unfall

Pkw kracht bei Blitzeis auf Rummenohler Straße frontal in Linienbus

10.02.2012 | 12:31 Uhr
Pkw kracht bei Blitzeis auf Rummenohler Straße frontal in Linienbus
Schwer verletzt wurde ein 57-Jähriger, der mit seinem Pkw frontal in einen Linienbuss gekracht war.Foto: Jens Stubbe

Hagen.   Auf der Rummenohler Straße in Hagen hat auf eisglatter Fahrbahn der Fahrer eines Ford Fiesta die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist frontal in einen Linienbus geschleudert. Er zog sich schwere Verletzungen zu. Im Bus leicht verletzt wurde auch ein 11-jähriges Mädchen.

Zwischen Rummenohl und Priorei hat am Donnerstag gegen 16.45 Uhr auf glatter Fahrbahn der Fahrer eines Ford Fiesta die Kontrolle verloren und ist frontal in einen Linienbus geschleudert. Er zog sich schwerste Verletzungen zu.

Der 57-Jährige, der Richtung Hagen unterwegs war und vom Blitzeis überrascht wurde, konnte sein demoliertes Auto zwar noch verlassen, zog sich nach Angaben der Polizei aber schwerste Verletzungen zu.

Auch der 48-jährige Busfahrer, ein 18-jähriger Fahrgast und ein 11-jähriges Kind, das im Bus stürzte, wurden verletzt. Das Mädchen musste wie der Pkw-Fahrer in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

Der Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 35.000 Euro.

Bei Vollbremsung Kontrolle über Pkw verloren

Nur eine Minute später ereignete sich ein weiterer Unfall, als ein ebenfalls 57-jähriger Autofahrer auf die Unfallstelle zufuhr und bei der Vollbremsung die Kontrolle über seinen Volkswagen verlor.

Der Pkw drehte sich einmal komplett um die eigene Achse und stieß dabei mit der Front gegen einen Hang. Der entstandene Sachschaden blieb gering. Der 57-Jährige erlitt allerdings aufgrund der Gesamtsituation einen Schock und wurde vorsorglich ebenfalls mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei nahm in den folgenden vier Stunden 14 Unfälle auf. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden.

Jens Stubbe

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Kommentare
13.02.2012
07:54
Pkw kracht bei Blitzeis auf Rummenohler Straße frontal in Linienbus
von xyron | #2

Ich bin ca. 2-3 Minuten vor dem Unfall dort hergefahren. Es war ganz offensichtlich, dass die Straße glatt war, deshalb verstehe ich gar nicht, wie man hier von plötzlichem Blitzeis sprechen kann.

Fakt ist, dass die B54 eine beliebte "Rennstrecke" für unterpriviligierte Idioten ist.

Heute Morgen war es wieder glatt und es gab immer noch Verkehrsteilnehmer, die gedacht haben, sie hätten 20 Grad plus und freie Fahrt. Sorry, aber für so etwas habe ich absolut kein Verständnis, zumal dabei regelmäßig Unbeteiligte mit reingezogen werden.

Vielleicht sollte die Polizei sich mal entlang der Strecke Hagen-Rummenohl postieren, ich garantiere nicht unerhebliche Einnahmen.

10.02.2012
14:29
Große Hand
von RainerN | #1

Was heißt eigentlich immer „Blitzeis“. Dieser Bergriff suggeriert fälschlicherweis, dass man als Fahrzeugführer den Witterungs- bzw. Straßenverhältnissen völlig überraschend und schutzlos ausgeliefert ist. Motto: „plötzlich kam eine große Hand vom Himmel und schob alles zusammen“.
Bei den zur Zeit vorherrschenden Temperaturen muss ich als Autofahrer zur jeder Zeit darauf gefasst sein, dass es auf der Straße glatt sein kann. Das bedeutet, vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren, nötigenfalls auch gaaannz langsam.
Eines der Probleme scheint mir zu sein, dass die vielen kleinen Helferlein im Auto , wie ESP, ASR, zuschaltbaren Allradantrieb usw. eine trügerische Sicherheit vermitteln. Hinzu kommt dann noch ein mucklig warmer Innenraum und beheizter Sitz, leise Musik, während es draußen stürmt und 10 Grad minus hat. Dabei sollte man allerdings nie vergessen, dass sich die Gesetze der Physik, auch mit großem technischen Aufwand nicht gänzlich außer Kraft setzen lassen.

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