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Pilgern als ökumenische Bewegung

01.11.2009 | 17:43 Uhr
Pilgern als ökumenische Bewegung

Breckerfeld. Im katholischen Gemeindehaus wurde jetzt der Verein „Jakobusfreunde Breckerfeld” gegründet. Pastor Claus Optenhöfel konnte dazu rund 30 Interessenten begrüßen, von denen sich 22 entschlossen, Mitglied des neuen Vereins zu werden.

Optenhöfel: „Aus der bisher lockeren, ökumenischen Zusammenarbeit von Jakobusfreunden aus den beiden Kirchengemeinden soll heute ein Verein werden.” Sein Amtsbruder Gunter Urban erläuterte die Ziele des Vereins: „Der Verein will die christliche Tradition des Pilgerns auf dem Jakobsweg als ökumenische Bewegung fördern.”

Urban erinnerte an die von Pfarrer Theo Schulte, seinerzeit Seelsorger der katholischen Gemeinde, im Jahr 1989 initiierten Aktionen des Wanderns auf dem historischen Jakobusweg: „Nachdem Breckerfeld mit einer Nebenstrecke von Hagen bis Lennep Teil des überörtlich in Veröffentlichungen vermarkteten westfälischen Jakobusweges von Osnabrück bis Beyenburg wurde, nimmt die Zahl der Pilger zu.” Jetzt gelte es, die Arbeit der Pilgerbewegung in einem Verein auf mehreren Schultern zu verteilen. Man werde sich um Pilgerquartiere bemühen. Dazu sei die Zusammenarbeit mit den kirchlichen, kommunalen und touristischen Organisationen zu pflegen und zu koordinieren.

Wahlen

Nach der Erläuterung der Satzung und deren einstimmigen Annahme leitete Bürgermeister Klaus Baumann die Wahl des Vorstands. Einstimmung wurden gewählt: Karl-Heinz Besler als Vorsitzender, Bernd Koch als 2. Vorsitzender, Marianne Weber (Schrftführung), Sabine Severing (Kasse), Bernd Schluckebier (Beisitzer), Gunter Urban (geistlicher) sowie Peter Weinbach und Ursula Herzig (Rechnugsprüfer).

Unter der Leitung des neuen Vorsitzenden wurde der Mitgliedsbeitrag auf 20 Euro festgelegt. Partner/Familien zahlen 10/30 Euro, der ermäßigte Beitrag liegt bei 10 Euro. Abschließend baten Monika Barkley und Peter Weinbach die Jakobusfreunde um Unterstützung ihrer Arbeitskreise. Monika Barkley kümmert sich um Pilgerherbergen, Weinbach um die Kennzeichnung des Jakobusweges.

Das Foto zeigt den Vorstand.

Ernst Otto Fischer

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Kommentare
04.11.2009
14:09
Pilgern als ökumenische Bewegung
von Der Neue | #2

wo BM da auch OE, Sprachrohr des BM und der CDU

01.11.2009
20:38
Pilgern als ökumenische Bewegung
von Itze_ | #1

Merkwürdig. Auch hier wird wieder der Bürgermeister erwähnt, während die WR ganz neutral berichtet.

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