Pfarrfamilie im Wandel der Zeit

Hohenlimburg..  Ist es nur ein Zufall, dass wir eine Pfarrerstochter als Kanzlerin haben und ein ehemaliger Pfarrer Bundespräsident ist? Oder ist es ein kleiner aber feiner Hinweis auf die tiefe Bedeutung des „protestantischen Pfarrhauses“ für die deutsche Mentalitäts- und Kulturgeschichte?

Ohne Pfarrhaus, inmitten eines lieblichen Gartens von Rosen umrankt, von zahlreichen Kindern belebt und einer züchtigen Hausfrau verwaltet. Mit einer reichhaltigen Bibliothek bestückt. Von einem gestrengen, aber gütigen Pfarrherren geführt. Das hatte der Germanist Robert Minder noch 1959 erklärt. Das wäre weder von Bach noch von Goethe denkbar gewesen. Ist das so? Und wie sieht es heute aus? Diesen Fragen geht Pfarrerin Gabriele Watermann in ihrem Vortrag „Pfarrers Kinder, Müllers Vieh...“ nach.

Anmeldung erforderlich

„Die Pfarrfamilie im Wandel der Zeit“ ist das Thema, mit dem sie beim Frauenfrühstück am Samstag, 28. Februar, mit interessierten Frauen ins Gespräch kommen möchte.

Dieses Frauenfrühstück findet von 10 Uhr bis 12 Uhr im evangelisch-lutherischen Gemeindehaus, Kaiserstraße 65, statt. Vor dem Vortrag erwartet die Teilnehmerinnen ein Frühstücksbuffet.

Der Kostenbeitrag beträgt vier Euro. Anmeldeschluss ist der 25. Februar. Anmeldungen nehmen Frau Böving ( 4 19 70) oder Frau Sell im evangelisch-lutherischen Gemeindebüro (bis zum 23. Februar) unter 48 77 entgegen. E-mail: is-kg-elsey@kk-ekvw.de.