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Nahverkehrsplan EN

Per Schnellbus nach Hagen

29.02.2008 | 17:51 Uhr

Im heimischen Buslinien-Netz deuten sich Veränderungen an:

 Nach Vorstellung der Verkehrsplaner soll künftig auch das Wohngebiet Heider Kopf von einer Linie befahren werden, auch der Wohnpark Wengeberg soll angeschlossen bleiben. Eine der Linien in Richtung Hagen könnte zu einer Schnellbuslinie werden.

Diese Gestaltungsvorschläge stellte Uwe Tietz von der EN-Kreisverwaltung im städtischen Haupt- und Finanzausschuss vor. Ein weiteres Manko sei in der mangelhaften Anbindung des Freizeitzentrums Glörtalsperre an den öffentlichen Personennahverkehr: Eine Buslinie bis zur Sperrmauer zu leiten, sei allerdings aus den bekannten Gründen (keine Wendemöglichkeit) kaum möglich. Bliebe der Parkplatz an der K 10: Inwieweit es sich lohne, zumindest in der Sommersaison einen Bus dorthin fahren zu lassen, müsse getestet werden. Grundlage für diesen Sachstandsbericht war die 2. Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Dieser wurde um einige Grundsätze ergänzt wie die verstärkte Ausrichtung des ÖPNV an die konkreten Bedürfnisse der Fahrgäste und das Ziel, in allen Teilräumen des Kreisgebiets Mindeststandards zu gewährleisten, die zur Mobilitätssicherung der Bevölkerung nicht unterschritten werden dürfen. Dabei müsse möglichst wirtschaftlich gehandelt und dass Angebot mit der Finanzplanung des Kreises in Einklang gebracht werden. Grundsätzlich wurden die Vorstellungen von den Kommunalpolitikern positiv gesehen. Ob und wenn ja welche Linie in Richtung Hagen nicht mehr jede Haltestelle bedienen und damit zur Schnellbuslinie werden soll, muss mit den Verkehrsunternehmen MVG und Hagener Straßenbahn AG abgestimmt werden. Das Problem der überfüllten Schulbusse zum Reichenbach-Gymnasium sei inzwischen bereinigt, erläuterte ein Vertreter der VER: Mit einem zweiten Bus sei die Kapazität um rund 100 Plätze erhöht worden, außerdem werde in Oberbauer noch ein dritter Bus eingesetzt. Bleibt noch der Wunsch aus den Reihen der Politiker, im Bereich Königsheide eine sichere Umsteige-Möglichkeit für Schüler aus Waldbauer nach Ennepetal zu schaffen.

Annette Siebert

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