Parkplatzplanung wird im Sommer vorgestellt

Hohenlimburg..  Diese Nachricht wird die Mitglieder der Werbegemeinschaft nicht erheitern. Denn frühestens im Sommer ist die Verwaltung in der Lage, konkrete Planungen zur möglichen neuen Verkehrsführung für Personenwagen in der Fußgängerzone vorzustellen.

Das ist die Erkenntnis der Sitzung der Bezirksvertretung. Peter Leisten, CDU-Fraktionssprecher, hatte kurz zu Wochenbeginn noch einmal mit der Werbegemeinschaft gesprochen und stellte deshalb noch einmal, als erste Maßnahme, die konkreten CDU-Pläne vor.

Der Brucker Platz soll von der Bahnstraße über ein Einbahnstraßensystem angefahren werden. Vom Brucker Platz fahren die Pkw dann über den alten Markt zur Preinstraße. Somit kommt es nicht zu Wendemanövern und zu Verkehrsbehinderungen. Um mindestens 15 Parkplätze schaffen zu können, sollen die sich am Brucker Platz befindenden Beete entfernt und der Kinderspielplatz zum neuen Marktplatz verlegt werden. „Die Spielmöglichkeiten für Kinder bleiben somit erhalten. Das Stadtfest wird durch den neuen Standort der Geräte aber nicht beeinträchtigt“, sagte Leisten. Sechs Monate soll dieses Modell, wenn es denn Wirklichkeit wird, greifen, um Erfahrungen zu sammeln.

Denn nach wie vor setzten Sozialdemokraten und auch Bürger für Hohenlimburg darauf, die gesamte Fußgängerzone für den Pkw-Verkehr zu bestimmten Zeiten freizugeben. In den Abend- und Nachtstunden soll dann ein Befahren verboten werden.

„Das ist nicht der große Wurf“

Um jedoch auch dieses Modell diskutieren zu können, müssen die dazu eingebundenen Rettungswege noch einmal durchleuchtet werden. Auch das ist von der Verwaltung, obwohl von der Politik mehrfach angeregt, noch nicht geschehen.

Frank Schmidt (BfHo) betonte, dass der CDU-Vorschlag nicht der große Wurf sei, die Innenstadt vital und lebendig zu machen. „Wir stimmen dennoch zu, obwohl wir vom Erfolg nicht überzeugt sind.“

SPD-Fraktionschef Mark Kripp-ner kritisierte die Langstieligkeit der Verwaltung, die Beratungsdrucksache für die Innenstadt zu präsentieren. „Wir haben am 27. August und am 21. Januar dazu Beschlüsse gefasst, klare Aufträge erteilt und zusätzlich fünf Fragen gestellt. Keine ist bislang beantwortet worden.“ Bis zum Sommer will die Verwaltung, so versicherte Margrit Kaufmann, die Planungen vorstellen.

Denn auch Willi Strüwer forderte: „Wir müssen Nägel mit Köpfen machen.“ Frank Schmidt nahm’s mit Humor. „Das dauert wohl sechs Monate, bis ein Antrag von Schreibtisch A nach Schreibtisch B geschickt wird.“