Parkplatznot an der Glör soll ein Ende haben

Breckerfeld..  Die Parkplatznot bei Hochsommerwetter an der Glörtalsperre hat bald ein Ende: Die „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH“, gebildet vom Regionalverband Ruhrgebiet, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis, den Städten Hagen, Breckerfeld und Halver und der Gemeinde Schalksmühle, ließ in diesem Frühjahr den Parkplatz oberhalb der Gaststätte „Haus Glörtal“ durch eine aufwendige Baumaßnahme erweitern.

Weitere gebührenfreie Plätze

„Die Zahl der gebührenpflichtigen Parkplätze direkt an der Glör wird von bisher rund 250 auf 500 verdoppelt“, erklärt Wolfgang Flender, einer der beiden Geschäftsführer der GmbH. „Zusätzlich stehen den Glörbesuchern noch gebührenfreie Parkplätze im Zufahrtsbereich zur Talsperre an der Kreisstraße Branten-Dahlerbrück zur Verfügung.“

Erschlossen wird der neue Parkplatz über die Zuwegung des bestehenden Parkplatzes. Die 250 Parkplätze wurden laut RVR so umweltverträglich und platzsparend wie möglich in den Hang gebaut. Sie liegen auf mehreren Plateaus beidseitig einer einspurigen Serpentinenstraße, die vom höchsten Punkt aus wieder hinab zum alten Parkplatz führt. Die Straße ist asphaltiert, die Parkflächen auf den Plateaus besitzen eine wassergebundene Decke, deren flaches Gefälle zum Berg hin geneigt ist. Niederschlagswasser wird in mit Schotter gefüllten Gräben vor Ort versickert.

Auf den Böschungen sind einzelne Eichen des früheren Waldes erhalten geblieben. Der abgetragene Oberboden wurde seitlich neben dem neuen Parkplatz zu einem Landschaftsbauwerk aufgeschüttet. Böschungen und nichtbefestigte Flächen werden bepflanzt.

Automaten werden noch aufgestellt

„Für die GmbH und die beteiligten Gesellschafter war es ein beschwerlicher Weg, Insgesamt vier Genehmigungen wurden vorher eingeholt“, so Wolfgang Flender. Er nennt die Baugenehmigung, die wasserrechtliche Genehmigung, die landschaftsrechtliche Genehmigung und die Waldumwandlungsgenehmigung. Beteiligt waren dabei – zum Teil in öffentlichen Beratungen – die Stadt Breckerfeld, der Ennepe-Ruhr-Kreis, der Landschaftsbeirat und der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.

In etwa drei Wochen soll der Platz geöffnet werden. Bis dahin werden die notwendigen Verkehrsschilder und die Parkscheinautomaten aufgestellt sein.