Neuorganisation soll Kosten senken
11.12.2009 | 07:00 Uhr 2009-12-11T07:00:00+0100
Hagen. Das Konzept für die Neuorganisation der Stadtverwaltung sowie die Zuständigkeiten von Oberbürgermeister Jörg Dehm und seinen Dezernenten-Kollegen steht. Gleichzeitig sollen weitere Fachbereiche durch die Bündelung von Ämtern geschaffen werden, um Führungsebenen zu verschlanken.
Ab dem neuen Jahr wird sich Dehm persönlich um den Fachbereich „Personal und Organisation” kümmern, der sich aus den Abteilungen „Organisation, Personal und IT” der Zentralen Steuerung sowie dem Bereich „Personalservice” des Zentralen Services formiert. Dafür wandert der Bereich „Statistik und Wahlen” aus den OB-Ressort zum Zentralen Bürgeramt. Es wird ebenso wie das Rechtsamt in den Vorstandsbereich von Dezernent Herbert Bleicher eingegliedert.
Im Zuständigkeitsbereich von Kämmerer Christoph Gerbersmann werden die Bereiche „Zentrale Dienste” und „Zentrales Controlling” gebildet. Außerdem wird sich dort künftig auch der Betrieb für Informationstechnologie (HABIT) wiederfinden, bei dem Gerbersmann auch die Rolle des Betriebsleiters übernimmt. Dafür reicht er die Verantwortlichkeiten für sämtliche Kultur-Einheiten an Herbert Bleicher weiter.
Umweltamt wieder an Schmidt
Im Gegenzug wandern die Verantwortlichkeiten des Forst- sowie des Umweltamtes aus dem Bleicher-Ressort ins Dezernat 3 von Christian Schmidt. Lediglich die Abteilung Veterinär- und Lebensmittelüberwachung verbleiben bei Bleicher, der ja auch die ordnungsbehördlichen Fragen regelt. Lediglich das Ressort von Baudezernent Thomas Grothe bleibt von den Zuständigkeitsrochaden unberührt.
In einem zweiten Schritt soll dann zur Sommerpause - ganz im Sinne des Berichts der Zukunftskommission - der Umbau der Verwaltung fortgesetzt werden. Oberbürgermeister Jörg Dehm verspricht sich von dieser Straffung und Optimierung der Organisationsstrukturen zusätzliche Spielräume für eine Fortsetzung des Stellenabbaus sowie eine Verschlank der Führungsbereiche und des Overheads.
Neuer Fachbereich "Oberbürgermeister"
Daraus würde sich nach dem bisherigen Stand der Planungen in den einzelnen Dezernaten folgende Neuordnung ergeben: Im Zuständigkeitsbereich von Jörg Dehm fusionieren die Organisationseinheiten „Gleichstellungsbeauftragte”, „Beteiligungsmanagement/-controlling” und das klassische Amt des Oberbürgermeisters zum neuen Fachbereich „Oberbürgermeister”. Außerdem werden dort die Aufgaben des Servicezentrums Wirtschaft, des Tourismusbüros sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft vorläufig gebündelt. Sein Konzept zur endgültigen Organisationsstrukur will Dehm in der ersten Jahreshälfte 2010 vorlegen.
Im Ressort von Kämmerer Christoph Gerbersmann wird aus den Einheiten „Neues Kommunales Finanzmanagement”, „Stadtkämmerei” und „Zentrales Controlling” der Fachbereich „Finanzen und Controlling” formiert. Aus den Einheiten „Forstamt” und „Umweltamt” wird im Ressort des künftigen Umweltdezernenten Schmidt der Fachbereich „Umwelt und Forst” verschmolzen. Außerdem bilden im Dezernat 3 künftig Schulamt, Amt für Weiterbildung und Medien sowie Sportamt den Fachbereich „Schule, Weiterbildung und Sport”.
Bleicher zuständig für Kultur
Die Einheiten „Zentrales Bürgeramt”, „Ordnungsamt” sowie die Bürgerämter in den Bezirksverwaltungsstellen werden im Dezernat 4 zum Fachbereich „Bürgerdienste” gebündelt. Direkt bei Dezernent Bleicher wird die Geschäftsführung der Bezirksvertretungen angesiedelt. Den Fachbereich „Kultur” bilden dort künftig die Einheiten „Kulturbüro”, „Musikschule”, „Osthaus-Museum”, „Theater/Orchester Hagen” sowie das „Historische Centrum”. Außerdem wird aus den Einheiten „Gesundheitsamt”, „Veterinär- und Lebensmittelüberwachung” sowie „Chemisches Untersuchungsamt” der Fachbereich „Gesundheit und Verbraucherschutz”.
Im Ressort von Stadtbaurat Grothe sollen letztlich „Stadtentwicklung” und „Bauordnungsamt” zum neuen Fachbereich „Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung” verschmelzen.
Rat muss zustimmen
Bereits in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag, 17. Dezember, soll der Rat die neuen Geschäftsbereiche der Dezernenten absegnen. Die Neuordnung der Fachbereich zum 1. Juli 2010 soll im Detail zunächst noch in den einzelnen Dezernaten mit den Verantwortlichen in den Ämtern diskutiert werden, bevor die Ergebnisse beschlussreif vorliegen.
21:20
Moderation: Ich möchte immer noch wissen, warum der Beitrag veschwunden ist.
18:25
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17:07
#Willy Cuno: Nein, da schreie ich nicht auf. Ich bin eher einer von denen, die dann angeschrieen werden.
17:06
#14: Hier gilt dasselbe: Ich brauche keinen Ghostwriter! Besten Dank!
16:50
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16:45
@ Exilhagener - Sie sind ja ziemlich einfältig. Kein wunder, dass Sie ein Exilhagener sind. Aber wenn schon, Leute Ihres Schlages haben nichts zu sagen, nur zu meckern und nichts zu entscheiden.
Sie gehören zu den Leuten, die ganz laut aufschreien, wenn man Ihnen Ihren Sportplatz, Ihre Kneipe oder Ihren Vorgarten wegnehmen will. Hauptsache für Sie ist, dass Sie möglichst problemlos und ohne Einschränkungen durchs Leben kommen. Andere Interessen, die können Ihretwegen den Bach runtergehen.
16:05
>Den Hohenhof mit dem Jugendstil (soll an den >Regionalverband verschenkt werden!),
Ja und? Der Rv wird das Ding nicht abreißen und woanders wieder aufbauen.
>das Schloß Hohenlimburg als einzige >Höhenburg in Westfalen(zurück an den >Eigentümer gefallen wegen Desinteresse der >Stadt!),
Ja und? Erhalten werden muss es so oder so. Soll der Fürst sich halt krumm machen für sein Eigentum.
>das Wasserschloss Werdringen mit seinem >einzigartigen Archäologiemuseum (soll an den >Refionalverband abgegeben werden!),
Ja und? Solange es weiter zur Verfügung steht ist doch völlig egal, wem es gehört.
>das Stadtarchiv als eines der größten seiner Art >in NRW (soll dem Heimatbund geschenkt >werden!),
Ja und? In 100 Jahren wird keiner fragen, wer die Archivalien gehegt und gepflegt hat. Hauptsache, sie sind da.
>das Freilichtmuseum in der Selbecke (gehört >dem Landschaftsverband)
Ja und? Läuft doch seit seinem Bestehen ganz gut unter dieser Trägerschaft und wird wohl eher mit Hagen als mit dem LVWL verbunden, oder?
>und die ältesten Westfalen und >Ruhrgebietsmenschen aus der Blätterhöhle bei >Holthausen (wie man hört vor kurzem wegen >bürokratischer Unfähigkeit der Hagener >Verwaltung an den Landschaftsverband gefallen!)
Ja und? Als der lebte, war Hagen noch ein Säbelzahntigerschiss am Volmeufer, ohne Bürger und ohne Verwaltung. Insofern ist er weder der älteste Westfale noch der älteste Ruhrgebietsmensch. Denn wir wissen nicht, wie dieser schöne Landstrich damals hieß.
>Also gibt es für ein breites Kulturinteresse in >Hagen nichts mehr, was der Stadt gehört.
Ja und? Hauptsache man kann nach Hagen kommen und sich all diese schönen o.g. Dinge ansehen. Von mir aus in Privatbesitz, wen juckt das ernsthaft?
14:36
Schützenswert ist aus Dehms Sicht erstmal alles, was Hagen kulturell unverwechselbar macht - alles andere nicht! Was das genau sein wird, werde man nach Ende des Kulturhauptstadtjahres sehen.
Da bleiben mit Sicherheit nur wieder Kunst und Theater übrig , da sie mit großem Getöse und viel Geld aufgeblasen werden. Dabei hat Hagen ein paar wirkliche unverwechselbare Kulturhighlight. Den Hohenhof mit dem Jugendstil (soll an den Regionalverband verschenkt werden!), das Schloß Hohenlimburg als einzige Höhenburg in Westfalen(zurück an den Eigentümer gefallen wegen Desinteresse der Stadt!), das Wasserschloss Werdringen mit seinem einzigartigen Archäologiemuseum (soll an den Refionalverband abgegeben werden!), das Stadtarchiv als eines der größten seiner Art in NRW (soll dem Heimatbund geschenkt werden!), das Freilichtmuseum in der Selbecke (gehört dem Landschaftsverband) und die ältesten Westfalen und Ruhrgebietsmenschen aus der Blätterhöhle bei Holthausen (wie man hört vor kurzem wegen bürokratischer Unfähigkeit der Hagener Verwaltung an den Landschaftsverband gefallen!). Die Bilder von Schumacher sind überall unter einem anderen Künstlernamen zu finden. Also gibt es für ein breites Kulturinteresse in Hagen nichts mehr, was der Stadt gehört. Was wollen Sie der Stadt denn noch erhalten, Herr Dehm. Ihre Vorgänger haben doch schon alles verschenkt und den Beschluss für weitere Geschenke getroffen. Ihre kultur- und bildungsfernen Bürokraten und Verwaltungsfachleute haben dazu nur Beifall geklatscht.
13:53
Entlich mahl ein Obernührgermeister der anpackt!!
Alles Guthe auch weiter hinn, Herr Dähm!
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22:59
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