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Neues Gerätehaus für Feuerwehr Vorhalle

16.05.2008 | 16:33 Uhr
Neues Gerätehaus für Feuerwehr Vorhalle

Der Leitende Branddirektor Horst Wisotzki durfte sich freuen. Die Bezirksvertretung Nord gab grünes Licht für das Feuerwehrgerätehaus Vorhalle. Mittelfristig dürfte es schwieriger werden, derlei Projekte entsprechend zu priorisieren.

Lageplan des Feuerwehrgerätehauses Vorhalle

„Wir kennen die Finanzlage auch, umso erfreuter bin ich, dass Vorhalle wohl in trockenen Tüchern ist”, sagte Wisotzki. „Für die weiteren Vorhaben denke ich nur von Jahr zu Jahr.” Die Entwurfsplanung für das Vorhaller Gerätehaus mit Rettungswache ist abgeschlossen und zumindest von der BV Nord genehmigt. Die Beratung im Betriebsausschuss GWH steht noch aus (3. Juni). Ein auch dort positives Votum vorausgesetzt, soll im Juni der Bauantrag eingereicht werden. Im November / Dezember könnten dann die Bagger anrollen. Ehe das Baugerät jedoch konstruktiv arbeiten wird, muss noch ein Wohnhaus und das alte Gerätehaus abgerissen werden. Bis Ende 2009 soll dann an der Revelstraße ein ca. 35 Meter langes, teilweise dreigeschossiges Feuerwehrhaus entstehen. Über den Wagenhallen der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes werden Ruhe- und Aufenthaltsbereiche gebaut. Zur Ophauser Straße an der Südseite des Grundstückes bleibt eine Fläche von ca. 6 500 Quadratmetern, die vermarktet werden soll. Es wird mit Kosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro geplant. „Ich bin sehr dankbar für diesen Entwurf”, so Wisotzki. „Das wird ein sehr funktionales Gebäude.” Nach Abschluss dieses Bauvorhabens stehen noch weitere fünf Gerätehausneubauten auf der Liste. Gleichrangig priorisiert eines für Altenhagen, Boelerheide und Eckesey, das laut Vorplanung im Eckeseyer Grünzug entstehen soll und eines für Dahl. „Dort haben wir eine positive Bauvoranfrage für den Standort Hoher Graben”, sagt Wisotzki. Die Hochwasserproblematik dieses Standortes ist mittlerweile gelöst. „Wir planen, auf Stelzen zu bauen und im unteren Bereich Stellplätze für die Privatwagen zu platzieren”, so Wisotzki. Die wären im Hochwasserfall dann nicht nutzbar, die Wache aber nicht bedroht. Als nächste Einrichtung soll Holthausen / Eppenhausen / Eilpe realisiert werden. Ein Standort steht schon fest. „Wir planen neben der Bezirkssportanlage Emst”, so Wisotzki. Schließlich stehen noch Garenfeld / Berchum und Halden / Fley / Herbeck auf der Liste. „Hier gibt es noch keine Fläche”, so Wisotzki. „Wir suchen im Lennetal, am liebsten in der Nähe zu Halden.”

Björn Josten

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