Neues Altenwohnheim in der Hagener City

Die Senator-Gruppe hat ein Altenheim in der Humboldtstraße eröffnet.
Die Senator-Gruppe hat ein Altenheim in der Humboldtstraße eröffnet.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Hinter dem Hagener Theater gibt es jetzt das Seniorenzentrum am Theater: Die langgestreckte Fassade des neu gebauten Altenheims der Senator-Gruppe dominiert mit ihrem gelb-weißen Anstrich die Humboldtstraße und trägt dem demographischen Wandel Rechnung.

Hagen-Mitte.. Die ersten Senioren haben ihre neue Unterkunft zwar schon vor sechs Wochen bezogen, offizielle Eröffnung war aber erst am Donnerstag. Das fünfgeschossige Heim bietet 86 Pflegeplätze (71 Einzel- und acht Doppelzimmer) und wird von der Senator-Unternehmensgruppe betrieben, die in Deutschland 43 Pflege- und Seniorenzentren unterhält. „Die Nachfrage ist groß“, berichtete Projektleiterin Nicola Dreisewerd. Man müsse schauen, dass die personelle Ausstattung des Hauses mit dem Andrang an potenziellen Bewohnern Schritt halte. Andererseits gebe es zahlreiche Bewerber um einen Arbeitsplatz, auch von konkurrierenden Altenheimen in Hagen: „Man möge uns das nachsehen, aber viele wollen zu uns. Die anderen Häuser müssen gucken . . .“

Preise von 2251 bis 4117 Euro

Mit Vollküche, Wäscherei, Außenanlagen und Caféteria ist das Seniorenzentrum solide ausgestattet. Die Preise für eine Unterkunft liegen zwischen 2251 Euro (ohne Pflegestufe) und 4117 Euro (Härtefall der Pflegestufe 3), damit liege das Haus im Mittelfeld der Hagener Seniorenzentren, so Frau Dreisewerd. Doch zumindest den Bewohnern, die noch gut zu Fuß sind, ermöglicht der zentrale Standort die schnelle Erreichbarkeit von Lebensmittelgeschäften, Banken, Arztpraxen und gastronomischen Betrieben. Öffentliche Verkehrsmittel im direkten Umfeld sorgen auch für eine gute Anbindung an weiter entfernte Ziele im Stadtgebiet.

In der Küche soll übrigens nicht nur für die Bewohner des Hauses gekocht werden, vielmehr sind zum Mittagessen auch Nachbarn, Geschäftsleute und Angestellte willkommen. Aus dem Theater gebe es bereits erste Anfragen, verriet Nicola Dreisewerd.

Personal ist der Schlüssel

Zwölf Menschen wohnen bereits in dem neuen Altenheim. Bezirksbürgermeister Glaeser, der seine Mutter in einem Pflegeheim unterbringen musste und deshalb weiß, wovon er spricht, sagte, das Personal sei der Schlüssel für das Leben in einem solchen Hause: „Ob sich die alten Menschen wohl fühlen, hängt von denen ab, von denen sie betreut werden.“