Neue Formation bietet zünftige Musik fürs Wirtshaus

Mit bajuwarischem Touch möchten die „Sauerländer Wirtshaus-Musikanten“ durchstarten.
Mit bajuwarischem Touch möchten die „Sauerländer Wirtshaus-Musikanten“ durchstarten.
Foto: privat
Die „Sauerländer Wirtshaus-Musikanten“ möchten mit klassischer, handgemachter Volksmusik für beste Festzelt-Atmosphäre sorgen.

Hagen.. Ohne technische Verstärkungen und handgemacht. In etwa wie vor 100 Jahren. So beschreibt Peter Dembler, Musiklehrer an einer Letmather Realschule, seine Musik. Zusammen mit Industriekaufmann Michael Maiworm, mit dem Schwerter Realschul-Lehrer Rainer Kick und Johannes Alberts, der in einer Sundwiger Mühle arbeitet, gründete der Hagener Anfang des Jahres die „Sauerländer Wirtshaus-Musikanten.“

Ein Quartett, das mit zünftiger, bayrischer Blasmusik für gute Laune und entspannte Atmosphäre sorgen will – Dembler an der Basstrompete, Maiworm mit dem Flügelhorn, Kick mit der Tuba und Alberts am Akkordeon.

Ihre ersten Auftritte haben die „Wirtshaus-Musikanten“ schon hinter sich, auf zwei Geburtstagen und in einem Hemeraner Wirtshaus am Pfingstmontag traten sie auf und sorgten prompt für beste Festzelt-Stimmung. „Die Leute waren total angetan, unsere Erwartungen wurden übertroffen“, erinnert sich Dembler mit Freude an den ersten öffentlichen Auftritt zurück.

Geprobt wird in Hemer

Die vier Männer kennen sich schon seit Jahren. „Wir haben alle eine Orchester-Vergangenheit“, sagt der Hagener – in der Szene würde man sich schnell kennenlernen. Im Laufe des vergangenen Jahres kam den vier Freunden der Volksmusik, die regelmäßig, zumeist ein Mal in der Woche in Hemer in der Sundwiger Mühle proben, die Idee, etwas zusammen zu machen. Inspiration holten sich Dembler und seine drei Mitstreiter aus Hemer und Sümmern von den „Hinterberger Musikanten“ aus Bayern. „Wir sind also eine Art Coverband.“

Musikalische Eingreiftruppe

Einen Vorteil, überhaupt zu Veranstaltungen oder Geburtstagen eingeladen zu werden, sieht der Lehrer in der kleinen Gruppenbesetzung. Schon aus Platzgründen sei es zum Beispiel für Wirtshäuser schwierig, eine ganze Kapelle einzuladen.

„Wir sehen uns daher als kleine, aber schnelle Eingreifgruppe.“ Die mit ihrer Musik ein bisschen Ambiente-Stimmung erzeugen will.