Netzwerk will Geodaten austauschbar machen

Hagen..  Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Geonetzwerk MetropoleRuhr“, das regionale Geodaten ermittelt und verarbeitet, stehen die Städte und Kreise des Ruhrgebiets und damit auch Hagen im Finale des E-Government-Preises des Bundes. Im Vorfeld kann man den Beitrag schon jetzt bei einem Online-Voting unterstützen und ihn zum Publikumsliebling wählen.

Seit dem Jahr 2000 und nun zum 14. Mal wird der E-Government-Preis unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums vergeben. In acht Kategorien können sich Organisationen der Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit innovativen E-Government-Lösungen daran beteiligen. 2015 hat auch das Gemeinschaftsprojekt Geonetzwerk MetropoleRuhr der elf kreisfreien Städte und der vier Kreise der Metropole Ruhr sowie der Regionalverband Ruhr neben zahlreichen Bewerbern aus den drei Ländern in der Kategorie „Erfolgreichstes Kooperationsprojekt 2015“ teilgenommen. Ziel des Geonetzwerkes ist es, Geodaten mit einer regionalen Bedeutung für die Metropole Ruhr zu erschließen, gemeinsam bereitzustellen und der Bevölkerung, der Wirtschaft und den Verwaltungen austausch- und nutzbar zu machen.

„Dass wir aus dem Stand heraus in die Endausscheidung gelangen, ist für unser Gemeinschaftsprojekt ein toller Erfolg. Es bestätigt das Motto ‚gemeinsam geht gut – gemeinsam geht besser‘“, freut sich Carsten Kamp, Sprecher des Lenkungskreises des Geonetzwerks MetropoleRuhr und stellvertretender Amtsleiter für Geoinformation und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen nach der Vorstellungsrunde der vier besten Projekte in Berlin. Für den Regionalverband Ruhr (RVR) hebt Martin Tönnes als zuständiger Bereichsleiter und stellvertretender Regionaldirektor „den gelungenen Aufbau dieses zukunftsweisenden und wichtigen regionalen Kooperationsprojekts hervor. Unter den besten vier zu sein, ist eine Bestätigung für das finanzielle und personelle Engagement des RVR sowie die bisher geleisteten Aufbauarbeit sämtlicher Kollegen.“

Vorreiter für die Region

Die Amtsleiterin des Amtes für Geoinformation und Liegenschaftskataster, Thekla Dietrich, merkt an: „Für die Stadt Hagen als Netzwerkpartner ist der Erfolg sicher auch unserer guten Zusammenarbeit und der Vorreiterrolle, die dieses Projekt in der Region und NRW spielen kann, zu verdanken.“ Mit ein bisschen Glück schafft es das Geonetzwerk MetropoleRuhr bei der Preisverleihung am 24. Juni in Berlin dann auch auf das Siegertreppchen.