Nachwuchsmangel sorgt Schützen

Hohenlimburg..  Der Hohenlimbuger Schützenverein begrüßte am Sonntagmittag zahlreiche Gäste in seinen Vereinsräumen, um einen geselligen Neujahrsempfang zu begehen.

Im Fokus standen dabei nicht nur muntere Plaudereien, sondern vor allem der Blick auf das anstehende Jahresprogramm sowie Neuerungen im Vereinsleben.

Bereits im Februar stehen die nächsten Vereinsschießen auf dem Plan. Dann wird nämlich unter anderem der Damenpokal sowie der Königspokal ausgeschossen.

Im Vorfeld des Schützenfestes, das am 16. und 17. Mai ausgetragen wird, soll es am 12. April ein Schießen um die Schützenmeisterkette geben. Dabei werden Elke Runge, Anni Köhler, Peter Toussaint und Jürgen Runge antreten.

Zu den größten Aufgabenfeldern des Vereins zählt ohne Zweifel die Jugendarbeit. Mit gerade einmal einer Jugendlichen ist der Nachwuchs beim Hohenlimburger Schützenverein äußerst dünn gesät.

In 20 Jahren will der Schützenverein sein 200-jähriges Jubiläum feiern. Geschieht im Bereich der Nachwuchsförderung und Mitgliederwerbung nichts, könnte es bis dahin finster für die Hohenlimburger Schützengilde aussehen.

Dieser Zustand ist auch den Verantwortlichen nicht verborgen geblieben.

Mehr in die Jugendarbeit investieren

„Wir werden künftig mehr investieren müssen, um für Jugendliche ein attraktives Programm zu gestalten. Es wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr eine wesentliche Veränderung in unserem Verein geben, wozu ich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Stellungnahme abgeben möchte“, verriet Vorstandsmitglied Peter Rossa, der nähere Details verschwieg, jedoch durchblicken ließ, dass es richtungsweisende Planungen für das künftige Vereinsleben geben wird.

Als Stellvertreter der Bezirksvertretung war auch Frank Schmidt von den Bürgern für Hohenlimburg zum Neujahrsempfang gekommen und richtete einige Worte an die Schützenbrüdern und -Schwestern.

„Wer ein stetiges Ziel vor Augen hat und dieses nicht aus den Augen verliert, der wird es irgendwann auch erreichen. In diesem Sinne wünsche ich dem Verein für seine weitere Arbeit alles erdenklich Gute“, so Frank Schmidt.

Zu den geladenen Gästen zählten auch etliche Vereine aus der Nachbarschaft. Zukünftig möchte der Verein auch auf gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen mit anderen Vereinen setzen, wie Peter Rossa mitteilte.