Motto: Schwerte mit Kultur entwickeln

Schwerte..  „Schwerte mit Kultur entwickeln“ – so lassen sich die Projektschwerpunkte der Bürgerstiftung Rohrmeisterei für das neue Jahr auf den Punkt bringen. Neue Formate bei der Bespielung des Landschaftsparks auf dem Rohrmeisterei-Plateau sowie neue kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche sind dabei die Schwerpunkte.

Der Landschaftspark wird zum ersten Mal ein großes Open Air Konzert erleben – am 24. Mai (Pfingsten) mit den Soulfingers. Am 9. August findet auf den Ruhrbalkonen erstmals ein Sommerkonzert der Konzertgesellschaft statt. Im September wird auf dem Plateau ein Zirkuszelt errichtet, in dem ein Kinderzirkusprojekt einer örtlichen Grundschule stattfinden wird. Und schließlich wird dank der Erlöse aus Benefizveranstaltungen gemeinsam mit Jugendamt und Quarterback eine Erweiterung der Skateranlage geplant.

Das Format „Lichtmenu“ wird die Kunstinstallationen von Weltrang, die sich auf dem Plateau befinden, ins öffentliche Bewusstsein rücken und mit einem gastronomischen Angebot verknüpfen.

Im Juni finden erstmals „Poetry Slam“-Veranstaltungen in Halle 2 der Rohrmeisterei statt: in Kooperation mit einem Iserlohner Gymnasium performen Jugendliche selbstverfasste Lyrik. Junges Theater bietet das Theater am Fluss mit der Inszenierung „Sweeney Todd“ in Kooperation mit der Rohrmeisterei.

Zusammenarbeit stärken

Die Bürgerstiftung versteht sich als Motor für die Kulturachse von der Ruhr über das Industriedenkmal, Wuckenhof und Marktplatz bis zum St. Viktor-Ensemble. Das jetzt vom Land bewilligte integrierte Handlungskonzept Innenstadt beschreibt dieses Areal als einen Schwerpunkt der Schwerter Stadtentwicklung. Die damit in Aussicht stehenden Fördermittel sind nicht zuletzt durch die Sommerakademie mit Stadtplanungsprofessoren und –studenten in der Rohrmeisterei initiiert und angeschoben worden. Für 2015 soll die Zusammenarbeit der Anrainer der Kulturachse weiter vertieft werden – zum Beispiel durch den Kulturellen Jahresempfang, der für Februar geplant ist. Unter den Nägeln brennt das Thema Parkplätze. Die Kapazitäten direkt am Rohrmeisterei-Gebäude sind bei großen Veranstaltungen schnell erschöpft. Für die Zukunfts- und Entwicklungsfähigkeit der Rohrmeisterei, aber auch für das positive Image der Stadt bei überregionalen Ereignissen müssen hier Lösungen gefunden werden. „Wir wissen, dass unsere Gäste auch Fußwege in Kauf nehmen, wenn dies richtig organisiert und kommuniziert wird“, erläutert Stiftungsvorstand Tobias Bäcker. Daher soll die Vernetzung mit bestehenden Parkmöglichkeiten verbessert werden. „Wir haben konkrete Ideen, die wir in diesem Jahr angehen werden“.

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