Moritz beim Boys’ Day: „Redakteur wäre doch mal eine Idee“

Mein Boys’ Day. ,,So, der nächste Boy’s Day findet am 24. April statt’’, rief mein Lehrer durch die Klasse. Noch am selben Abend rief ich bei Jens Stubbe an, Vater eines Klassenkameraden. Er ist Redakteur bei der Westfalenpost. Und dieses Mal klappte es. Noch im letzten Jahr wurde mir der ,,Job’’ kurz vor der Nase weggeschnappt. Dieses Mal aber nicht.

Gestern war es so weit. Als ich vor dem Redaktions-Gebäude stand, war mir etwas mulmig. Aber ein Zurück gab es nicht mehr. Also rein. Drinnen angekommen, erklärte ich dem Pförtner, wer ich bin und wohin ich wollte. Dann stand ich vor der Tür, wo groß ,,Westfalenpost’’ drauf steht. Einmal durchatmen und rein. Als ich reinkam, sah ich fünf Redakteure vor ihren Computern. ,,Guten Morgen, ich bin der Praktikant’’, stieß ich kurz und knapp hervor. ,,Guten Morgen’’, kam es im Chor zurück. Ab da war die Nervosität weg. Nach mir kamen noch zwei weitere Redakteure herein. Alle begrüßten mich freundlich. Nachdem ich vorgestellt wurde und meine ersten kleinen Texte geschrieben hatte, kam auch schon der erste Außeneinsatz. Ich und Jan Moritz, der andere Praktikant, machten uns ein Bild von der Entwicklung in den beiden Hagener Einkaufsgalerien. Wieder in der Redaktion angekommen kam die Idee auf, ich könne doch die Kinderpost gestalten. Und jetzt sitze ich hier und schreibe. Es hat sich gelohnt, sich bei der WP zu melden. Vielleicht ist das ja ein Beruf für mich . . . Foto: Mike Fiebig