Mordkommission ermittelt nach Brand in Hagen – Frau (39) tot

Brand in einem Altbau in der Boeler Straße in Hagen. Die Feuerwehr fand die Leiche einer Frau.
Brand in einem Altbau in der Boeler Straße in Hagen. Die Feuerwehr fand die Leiche einer Frau.
Foto: Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Eine Frau ist bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hagen tot aufgefunden worden. Die Todesursache ist bislang unklar. Eine Mordkommission ermittelt in alle Richtungen.

Hagen.. Es ist ein Wohnungsbrand mit tragischem Ausgang und vielen offenen Fragen: Am Donnerstagnachmittag haben Feuerwehr und Polizei in der Boeler Straße in Hagen eine weibliche Leiche gefunden, die Brandverletzungen aufwies. Anwohner hatten eine starke Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus beobachtet.

Feuerwehr löscht den Brand

Um kurz nach 14 Uhr war das Feuer ausgebrochen – und zwar in einem einzelnen kleinen Raum in der Zwischenetage des Treppenhauses unweit der Müllverbrennungsanlage. Um 14.10 Uhr war die Feuerwehr vor Ort und konnte den Brand schnell löschen, so dass sich der reine Sachschaden in Grenzen hielt.

Feuer Doch dann entdeckten die Rettungskräfte die Leiche der Frau. Mitarbeiter der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle (KTU) des Hagener Polizeipräsidiums waren dann in der Folge mit der intensiven Spurensicherung beschäftigt. Da die genaue Todesursache noch nicht feststeht und auch die Umstände rund um den Auffindeort und den Brand noch unklar sind, ist eine Mordkomission der Kriminalpolizei Hagen eingesetzt worden. Die ermittelt nun in alle Richtungen.

Genauere Erkenntnisse wird es aber wohl erst nach der Obduktion geben. Dementsprechend zurückhaltend zeigten sich am Donnerstag auch Polizei und Staatsanwaltschaft: Mehr als die bloße Todesnachricht war von den Ermittlern nicht zu erfahren.

Zeuge will Hilfe-Rufe gehört haben

Nach Informationen unserer Redaktion handelt es sich allerdings bei der Toten um eine 39-jährige Frau. Und ein Zeuge, der die Rettungskräfte alarmiert hatte, soll zuvor Hilfe-Rufe gehört haben. Ob dies allerdings auf eine weitere Person hindeutet, die in den Fall verwickelt sein könnte, ist völlig unklar.