Mit Söhne-Mannheim-Rapper auf der Bühne

Andreas Wieczorek (links) und Christopher Maibaum.
Andreas Wieczorek (links) und Christopher Maibaum.
Was wir bereits wissen
Für die Hagener Hip-Hopper Andreas Wieczorek und Christopher Maibaum läuft es derzeit gut. Beim May-Jam-Festival in Kassel stehen sie gemeinsam auf der Bühne mit „Metaphysics“. Er ist Mitglied bei den Söhnen Mannheims.

Hagen.. Zehn Jahre sind sie „schon zugange“ – die beiden Musikfreaks. Aber jetzt scheint’s tatsächlich abzugehen für die Hagener Jungs, die mittlerweile erwachsen sind.

Videoproduktion, Single-Auskopplung, Auftritte bei Festivals wie dem bekannten „May Jam“ in Kassel. Gemeinsam mit dem ­„Söhne-Mannheim“-Rapper Metaphysics.

„Ja, momentan läuft’s gut, alles ist irgendwie im Fluss“, blicken ­Andreas Wieczorek und Christopher Maibaum mit Spannung auf die kommenden Wochen.

Die beiden sind Musiker seit der Kindheit

Hip-Hop ist ihr Ding – und das schon seit einer halben Ewigkeit. Der eine – Andreas Wieczorek, Künstlername Mois – ist heute 29, fing aber schon als 12-Jähriger an, sich mit Musik zu beschäftigen. Er studiert derzeit Elektrotechnik an der FH in Dortmund.

Der andere – Christopher Maibaum, Künstlername Collapz – ist heute 27 und war schon als Zehnjähriger musikvernarrt. Er ist ausgebildeter Maler- und Lackierer.

2005 – also vor zehn Jahren – taten sich die beiden Hip-Hop-Fans zusammen, gründeten das Projekt „Dissin Impossible“. Das Duo mischt Musik ab, schneidet Tapes, kreiert neue Klangwelten. „Nein, wir spielen keine Instrumente, wir sind Sound-Designer“, betonen die Hagener.

Singleauskopplung „Ich bin DI" erscheint bald

Am Freitag, 17. April, erscheint ihre Singleauskopplung „Ich bin DI“ auf der (Musik-) Videoplattform youtube. „Ja, und zwei Wochen später ­stehen wir mit ,Metaphysics’ auf der Bühne“, erzählt Mois euphorisch.

„Metaphysics“? Richtig, einer der Sänger der bekannten Gruppe bzw. des erfolgreichen Musikprojektes „Söhne Mannheim“. Der Rapper mit den Rasta-Zöpfen tritt auf dem angesagten May-Jam-Festival Anfang Mai auf dem Skate-Areal „Hall of Fame“ in Kassel auf.

„Und wir performen zwei Songs mit ihm“, berichtet Mois. Bei den übrigen Stücken sei man als Begleitung auf der Bühne.

An der Großveranstaltung May Jam beteiligen sich mehr als 250 Künstler, die meisten stammen aus den Bereichen Hip-Hop, Rap und Graffiti.

Nur einen halben Monat später geht’s dann für „Dissin Impossible“ weiter mit Auftritten vor großem Publikum. „Wir treten in Köln im Yard Club auf“, erzählt Collapz. Beim Nachwuchsfestival „Stars of Tomorrow“ am 15. Mai werde man bestimmt viele Gleichgesinnte treffen, „viele Musiker, die mit Leib und Seele Hip-Hop machen“.