Mit dem Seniorencafé soll es wieder aufwärts gehen

Letmathe..  Der Seniorenbeirat kommt am kommenden Dienstag, 24. Februar, um 17.15 Uhr in Raum 028 des Iserlohner Rathauses zusammen. 16 Punkte stehen auf der Tagesordnung zu dieser öffentlichen Sitzung. Unter Punkt acht geht es um die „Weiterführung des Seniorencafés in Letmathe“.

So dramatisch, wie diese Formulierung vermuten lässt, ist die tatsächliche Lage nach übereinstimmender Auskunft mehrerer Beiratsmitglieder allerdings nicht. Offiziell geht es lediglich um die Frage, ob der Beirat den Besuchern des Seniorencafés auch weiterhin eine Tasse Kaffee spendiert. Die Fortführung der Veranstaltung steht nicht zur Debatte. Sowohl Brigitte von Kürten, als auch Dr. Norbert Hesse, die dem Beirat als Letmather Bürger angehören, blicken wieder optimistisch in die Zukunft, nachdem das Café in der jüngeren Vergangenheit immer weniger Interessierte anzog. Ursprünglich startete das Café mit großem Erfolg in den Alten Poststuben. Nachdem das Gasthaus vor zwei Jahren seine Pforten schloss, zogen die Senioren ins Café „Domblick“ ans Altenzentrum St. Kilian um. Damit begann es zu kriseln. „Das Frühstücksbuffet war top“, lobt Von Kürten. Aber: „Die Nähe zum Altenheim war für viele deprimierend. Viele sind dann nicht mehr gekommen.“

Nun ist eine neue Heimat gefunden. Wie immer am ersten Freitag des Monats wird das Seniorencafé öffnen, das ist am 6. März um 10 Uhr im kombinierten Musikfachgeschäft und Bistro„Im Takt“ der Fall. Das Programm steht fest. Rainer Großberndt, 2. Vorsitzender der Letmather Werbegemeinschaft, referiert über Entwicklungen und Änderungen im Stadtteil, die bereits eingetreten sind oder noch bevorstehen.