Mensch, Ruhrpott" macht Appetit auf Ruhr 2010
10.02.2009 | 19:24 Uhr 2009-02-10T19:24:00+0100Kultur verbindet: Städte, Regionen, Länder. . .ganz deutlich wird das im kommenden Jahr, dem Jahr der Kulturhauptstadt 2010. Eine Woche lang spielt Hagen ganz oben mit.
Für drei Projekte in der Kategrie TWINS gibt es Gelder. 50 000 Euro kommen dafür nach Hagen, dass sich die Stadt mit ihren Partnerstädten, ihren europäischen Twins eben, für Musik und Theater zusammentut. „Von fünf beantragten Projekten haben wir drei durchbekommen”, ist Peter Mook von der Vorbereitungsgruppe Ruhr 2010 stolz. Das spreche für die Qualität der Projekte - und die Unterstützung durch den Städtepartnerschaftsverein
Mit dabei ist der umtriebige Werner Hahn vom Jugendtheater Lutz und dem Stück „Zäune” (WR berichtete). In „Zäune” spüren jüdische, christliche und muslimische Jugendliche ihren Gemeinsamkeiten nach. In Modi'in war Hahn vor zwei Wochen, nach Bruck an der Mur reist er im März, die Muslime sind in Hagen. „Im Sommer 2010 werden wir eine Woche lang gemeinsam in Hagen proben”, greift er vor. Aufführung ist im Oktober 2010 in einer Industriehalle der Firma Bandstahl im Lennetal. Die sponsern das Stück ebenfalls mit Geld: 10 000 Euro. Die selbe Summe kommt von Bechem, plus 20 000 Euro aus dem Topf Ruhr 2010.
Mit „Draußen vor der Tür” feierten Peter Schütze und das Ensemble der Hohenlimburger Schlossfestsspiele derart Erfolg, dass es am 5. März 2009 nochmal im hasperhammer auf die Bühne kommt. Im April ist es in der russischen Partnerstadt Smolensk zu sehen und entsprechend im Rahmen der Kulturhauptstadt - 8 000 Euro gab's.
Der Rest geht an die Ruhrgebietschansonette Maegie Koreen für die RuhrChansonnale, einem Gemeinschaftsprojekt der Städte Hagen, Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck. Künstlerinnen und Künstler aus diesen Städten werden 2010 eine Nacht der Chansons und Lieder gestalten, u.a. mit Lorlanj aus Montlucon. Einen Vorgeschmack auf kulturspezifische Chansons gibt's bereits am Mittwoch, 11. März 2009, im Kulturhof Emst. Dann kommt Maegie Korreen und singt mit anderen Chansons übers Ruhrgebiet. „Das Bergmannslied von Kurt Tucholsky und die Currywurst von Herbert Grönemeyer werden dabei sein”, macht Koreen Appetit auf mehr. Passend heißt der Abend auf Emst „Mensch, Ruhrpott”. Karten gibt's unter 5 44 90.
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