Landesregierung in der Verantwortung

Hagen..  Während des vergangenen Weihnachtsmarktes hatte schon Michael Burghard, Besitzer des Riesenrades „Roue parisienne“, das seit vielen Jahren auf dem Friedrich-Ebert-Platz steht, Alarm geschlagen. Für ein Fahrgeschäft seiner Größenordnung werden, inklusive Gutachten, Hunderttausende Euro hohe Umrüstungskosten entstehen.

Der Hagener FDP-Landestagsabgeordnete Ulrich Alda macht sich derweil auf Landesebene für die Schausteller stark: „Nur weil eine Behörde meint, sie könne einfach aus eigener Machtvollkommenheit auf europäisch garantierten Bestandsschutz verzichten, werden Menschen in ihrer Existenz bedroht.“ Das Ende zahlreicher lokal verwurzelter Kirmesveranstaltungen im Großraum Hagen wäre die Folge, wenn man den Schaustellern nicht entgegenkäme. Die Landesregierung stehe hier in sozialer Verantwortung.

„Es laufen Klagen bei Gerichten in NRW, Bayern und Niedersachsen“, sagt Schausteller-Chef Wagner. Die Entwicklung dort warte man zunächst ab.