Landesbetrieb feilscht mit Stadt Hagen um Kaufpreis
19.02.2010 | 15:34 Uhr 2010-02-19T15:34:00+0100
Der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb - Niederlassung Soest - hat sich längst festgelegt. Für den Bau einer neuen Justizvollzugsanstalt Dortmund/Hagen komme nur Herbeck in Frage. Jetzt wird der Kaufpreis verhandelt.
Für Gewerbetreibende liegt der Quadratmeterpreis in Herbeck-West bei 64 Euro. Den wird das Land möglicherweise nicht zahlen müssen, weil noch Kosten für die Bergung historischer Funde zu tragen sind. Jetzt wird verhandelt, um wieviel der Preis sinken soll.
Das Gelände ist offenbar voller wertvoller Gegenstände von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter. Während vor ein paar Jahren bei der Erschließung des benachbarten Sudfelds lediglich Bomben und Blindgänger geborgen wurden und dann die Bagger freie Fahrt hatten, sieht es in Herbeck-West anders aus. Seitdem Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erste Funde in einer Notbergung sichergestellt haben, müssen vor einer Bebauung zunächst das gesamte Gelände untersucht und die Funde gesichert werden.
Hypothek für Wirtschaftsförderer
Was für Archäologen ein Glück ist, ist für Hagener Wirtschaftsförderer eine schwere Hypothek. "Wie teuer eine Bergung wird und wie lange sie dauern könnte, weiß heute noch niemand", sagt LWL-Archäologin Eva Cischy, die seinerzeit die Bergung leitete. Trotz dieser Unwägbarkeiten hat der BLB dem Justizministerium allein das Grundstück in Herbeck vorgeschlagen. "Aus unserer Sicht kommt nur dieser Standort in Frage", sagte Jörg Fallmeier, Sprecher der BLB-Niederlassung Soest. Die Volmarsteiner Straße sei zu unsicher, zu laut, eventuell auch zu klein...
20:22
@15 tut mir leid, habe mit lennesperling nichts zu tun.
wusste auch nicht, dass diesen vorschlag schon jemand anderes gebracht hat.
halten sie es für so abwegig, dass mehrere leute einen vernünftigen vorschlag zur lösung aller probleme, befürworten können?
14:28
# 14 ja, Lennesperling, auch als Zäpfchen leicht zu erkennen.
12:30
was ist denn mit dem Nahmer-Tal. war doch neulich zu lesen, dass da eine menge flächen frei sind.
gefängis also ins nahmertal. gewerbe nach herbeck.
10:13
Bin ich denn im falschen Film?
Man muß auch einmal Prioritäten setzen.
Entweder heimatkundliche Forschungen ODER den JVA-Neubau.
Solche Gedankengänge (wie oben beschrieben) zusammen mit den (merkwürdig populistischen) Aussagen der Bürgerinitative Herbeck sorgen schon dafür, daß dieses Projekt zerredet und dann in Dortmund realisiert wird.
Glück auf !
22:06
#6 Lanzelot, welche Logik. Da stimmen doch nur die Gitter, um die Bestien hier und dort in Zaum zu halten. Wirklich, einen dümmlicheren Kommentar liest man selten. Hängen Sie eigentlich alles nur an einem Tierheim auf? Bauen Sie doch eines im eigenen Garten, aber dort wollen Leute wie Sie stets Ihren Frieden und kein Hundegebell.
22:00
#9 Diese Idee ist wirklich nicht schlecht! Aber dann werden die Herren Laqua und Hülsenbeck so richtig hoch gehen. Knastis und Viecher zusammen in Herbeck, das hält keine Bürgerinitiative aus!
20:20
@peter fox
an genau das gleiche habe ich auch gedacht.
18:07
tierheim schafft keine arbeitsplätze und kostet der stadt nur kohle.
knast kostet der stadt nix, da das land nrw der träger ist. also macht hagen ja nur + mit dem knast.
also die integration vom tierheim wäre sogar klug.
man könnte das tierheim als teil des knastes bauen. die knackis kümmern sich um die tiere. es könnte ein pilotprojekt in deutschland werden. ziel ist die resozialisierung der knackis. knackis zeigen das die mit verantwortung umgehen können und daraus resultiert ggf. eine bessere sozialprognose
17:55
vieleicht kann man das Tierheim integrieren hätten alle was davon
17:26
Stadt, Land , Archäologen und Architekten können sich ja zusammensetzten und der historischen Stätte Herbeck einen entsprechend würdigen JVA-Bau widmen, etwa so:
http://www.thueringen.de/de/justizvollzug/untermassfeld/