Lagerfeuer ruft Löschgruppe auf Plan

Breckerfeld..  Das Hochdruckwetter mit Sonnenschein lockte am Wochenende viele Menschen in den Bereich der Glörtalsperre. Einige der Besucher lagern aber bereits an den Ufern, um auf Decken oder Liegen an windgeschützten Stellen ein Sonnenbad zu genießen.

Wanderer tritt Feuer aus

Im Bereich des Felsens am Glörufer entzündeten Menschen am Samstagnachmittag ein kleines Lagerfeuer. Leider ließen sie es noch brennend unbeobachtet am Nachmittag zurück. Zum Glück entdeckte ein Wanderer die noch „aktive“ Feuerstelle. Er trat das Feuer aus.

Da er kein Handy bei sich hatte, rief er einige Zeit später vom „Haus Glörtal“ aus die Notrufnummer. Er schilderte das Geschehen und bat um Überprüfung der Brandstelle.

Der Löschzug der Breckerfelder Freiwilligen Feuerwehr wurde um 17.20 Uhr auf den Weg in Richtung Talsperre geschickt. Unter der Leitung von Carsten Kolb untersuchte der ausgerückte Trupp den betroffenen Bereich. Die ehrenamtlichen Kräfte fanden jedoch keine Glutreste mehr.

Die vorsorglich alarmierte Löschgruppe Delle musste nicht mehr ausrücken. Der Einsatz für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute war nach 60 Minuten mit dem Eintreffen in der Feuerwache wieder beendet.

Gefahr durch Glutnester

Andreas Bleck, stellvertretender Leiter der Wehr: „Das Verhalten des Wanderers kann man nur loben.“ Der zum Teil böige Ost- beziehungsweise Nordostwind der letzten Tage habe den Boden ausgetrocknet und dadurch die Waldbrandgefahr erhöht. Nach dem Austreten des Feuers durch den Wanderer habe durchaus noch die Möglichkeit bestanden, dass verbliebene Glutnester durch den Wind wieder angefacht werden konnten. Obwohl die Feuerstelle auf Schalksmühler Gebiet liege, sei man als erstinformierte Wehr sofort ausgerückt.

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