Das aktuelle Wetter Hagen 14°C
Filmpremiere

Kunsthistorischer Visionär mit einer großen Intensität

31.10.2012 | 19:00 Uhr
Christoph BöllFoto: Andreas Thiemann

Hagen.   Im Rahmen der Ausstellung „Der Folkwang Impuls“ findet am kommenden Sonntag, 4. November, um 15 Uhr im Hagener Osthaus-Museum die Filmpremiere der Dokumentation „Sehenden Auges Hommage an Max Imdahl“ statt.

Im Rahmen der Ausstellung „Der Folkwang Impuls“ findet am kommenden Sonntag, 4. November, um 15 Uhr im Hagener Osthaus-Museum die Filmpremiere der Dokumentation „Sehenden Auges Hommage an Max Imdahl“ statt.

Der Regisseur des Film ist kein geringerer als Christoph Böll , Enkel des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll (1917 - 1985). Er habe den Bochumer Kunsthistoriker Max Imdahl (1925 - 1988) noch persönlich kennengelernt, erzählt Böll im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein geradezu visionärer Mensch sei er gewesen, „mit großer Intensität“ bei den jeweiligen Begegnungen. Auch Tayfun Belgin, Direktor des Hagener Osthaus-Museums, kannte Max Imdahl sehr gut. Er war während des Studiums sein Lehrer, der ihm vor allem in eine Methode der Kunstbetrachtung eingeführt hat, die unter dem Titel „Ikonik“ fest in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Dabei geht es um die Frage des richtigen Sehens, gewissermaßen um ein naives Schauen, das keinerlei theoretische Voraussetzungen braucht. Tayfun Belgin: „Von Goethe stammt der Satz: Ich sehe nur das, was ich weiß. Bei der Ikonik handelt es sich quasi um das genaue Gegenteil.“

35 Interviews hat Christoph Böll für seinen einstündigen Film geführt, um das Imdahl-Phänomen deutlich zu machen. Nach der Premiere am Sonntag läuft die Präsentation dauerhaft während der Ausstellungsöffnungszeiten im Hagener Osthaus Museum noch bis zum 13. Januar. Die DVD-Kopie des Films kostet im Museum 20 Euro.

Der Folkwang Impuls

 

Andreas Thiemann



Kommentare
Aus dem Ressort
Von Osthaus-Statue über Phoenix bis hin zu Eversbusch
16. Hagener...
„Unsere Schätze in Hagen“ – so lautet das Motto des Schaufensterwettbewerbs, der gestern eröffnet wurde. Schade nur, dass kaum ein Einzelhändler zur Auftaktveranstaltung ins Kunstquartier kam.
Taxifahren in Hagen soll um 15 Prozent teurer werden
Beförderung
Die Preise fürs Taxifahren in Hagen sollen steigen, wenn es nach der Hagener Taxi-Genossenschaft geht. Neben den gestiegenen Betriebskosten zwinge vor allem der Mindestlohn die Taxifahrer dazu, höhere Beträge zu erheben.
Plumpe Fälschung – Kennzeichen mit Edding "verlängert"
Polizei
Diese Fälschung war wohl doch zu dilettantisch: In Hohenlimburg ist der Polizei das Kurzzeit-Nummernschild eines 28-Jährigen aufgefallen. Der hatte es mit einem Edding einfach mal um sechs Tage verlängert.
„Sämtliche Lennebad-Besucher werden gezählt“
Hohenlimburg.
Die Tonlage schwankte zwischen Entschlossenheit und Verärgerung. Und die Botschaft war klar: Die städtische Hagenbad GmbH wehrt sich entschieden gegen den Eindruck, sie würde das Richard-Römer-Lennebad nicht ausreichend unterstützen oder gar verkommen lassen.
Attraktivität der Mittel- und Dahlenkampstraße steigt deutlich
Stadtentwicklung
Der Bereich rund um die Rathaus-Galerie gewinnt deutlich an Attraktivität. Immobilienbesitzer nutzen die Aufwertung des Viertels, um ihr eigenes Wohn- und/ oder Geschäftshaus zu modernisieren. Bestes Beispiel: Das vier-bzw. fünfgeschossige Gebäude in der Mittelstraße 14 /Dahlenkampstraße 1.
Fotos und Videos
WP-Schützenköniginnen
Bildgalerie
Preisverleihung
Eröffnung der Rathaus-Galerie geplatzt
Bildgalerie
Brandschutz
Blick in die neue Galerie
Bildgalerie
Rathaus-Galerie
Phoenix Hagen gegen Bayern München
Bildgalerie
Basketball