Kulturzentren leisten solide Arbeit vor Ort
30.09.2011 | 10:00 Uhr 2011-09-30T10:00:00+0200
Hagen.Solide und teils durch ehrenamtliche Mitarbeiter ausgeführte Arbeit, die stets neue Impulse in die Stadtteile bringt, bescheinigten die Mitglieder des Kulturausschusses den vier städtischen Kulturzentren.
Hasper Hammer und Werkhof vermeldeten in ihren Jahresabschlüssen 2010 fast gleichbleibende Besucherzahlen. Im Allerwelthaus war ein leichter Rückgang zu verzeichnen, während die Pelmke (inkl. Kino Babylon) im Vergleich zum Vorjahr über 3000 Besucher mehr (insgesamt 26 200) anzog. Erklärung des Positiv-Trends: Die Pelmke-Verantwortlichen haben ihr Programm popularisiert (z.B. den Disco-Bereich ausgebaut), um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
658 Veranstaltungen und viele Workshops
Insgesamt wurden die Kulturzentren von 62 500 Interessierten aus Hagen und Umgebung aufgesucht; 658 Veranstaltungen fanden statt. Kurse und Workshops, die von Vereinen angeboten wurden, lockten zusätzlich 20 000 Menschen an. Die städtischen Jahreszuschüsse beliefen sich in 2010 auf 247 111 Euro. Davon entfielen auf Hasper Hammer und Werkhof je 68 364 Euro, auf die Pelmke 64 736 Euro und aufs Allerwelthaus 45 646 Euro. Die städtische Pro-Kopf-Förderung jedes Kulturzentrum-Besuchers liegt demnach bei etwa 3,20 Euro.
Weitere Themen im Kulturausschuss: Das Karl-Ernst-Osthaus-Museum legte erstmals einen ausführlichen und bebilderten Geschäftsbericht, der Auskunft über die wissenschaftliche Arbeit und Ausstellungstätigkeiten gibt, vor. Museumsdirektor Tayfun Belgin betonte: „Der Bericht wurde komplett durch Sponsoren - durch die Freunde des Osthaus-Museums - finanziert.“
Zwei Schenkungen
Außerdem stimmten die Mitglieder zwei Schenkungen zu: Ein von dem belgischen Architekten und Künstler Henry van de Velde entworfener Damen-Sekretär aus Mahagoni (geschätzter Wert ca. 23.000 Euro), der sich bisher in Privatbesitz befand, wird in die van de Velde-Sammlung im Hohenhof integriert. Und das abstrakte Gemälde „ohne Titel“ (geschätzter Wert 7000 Euro), das der Hagener Künstler Uwe Will jüngst der Stadt Hagen geschenkt hat, ziert die Wände des Büros des Oberbürgermeisters.
10:36
So so, städtisch (also vom Steruerzahler) geförderter Disco Betrieb! Brauchen wir das wirklich heutzutage wo die Kassen extrem leer sind, oder geht es auch ohne diese von uns allen subventionierten subkulturellen Stukturen? Ich wette es geht auch ohne!
10:35
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08:18
Die städtische Pro-Kopf-Förderung jedes Kulturzentrum-Besuchers liegt demnach bei etwa 3,20 Euro.
Mich interessiert, was uns die Pro-Kopf-Förderung eines Theater- und eines Museumsbesuchers kostet.
Wäre schön, wenn dies auch in diesem Artikel erwähnt worden wäre.
Aber dann könnte der geneigte Leser ja einen Vergleich anstellen.
15:18
Eine knappe Viertelmillion Subventionen, für all diese Einrichtungen. Dem gegenüber stehen nahezu 2 Millionen für das Kunstquartier. Doch darüber wird in diesem Artikel natürlich der Mantel den ausgebreitet. Nicht wahr, Frau Hinz?
Traurig, peinlich, Hagen!!!
10:57
Na toll, schon sind alle Politiker wieder geblendet, ob das stimmt, was dort zu lesen ist, lässt sich kaum überprüfen. Geschickt ist er schon, dieser Museumsdirektor.
Das Karl-Ernst-Osthaus-Museum legte erstmals einen ausführlichen und bebilderten Geschäftsbericht, der Auskunft über die wissenschaftliche Arbeit und Ausstellungstätigkeiten gibt, vor. Museumsdirektor Tayfun Belgin betonte: „Der Bericht wurde komplett durch Sponsoren - durch die Freunde des Osthaus-Museums - finanziert.“