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Kulturbereich in Hagen wird neu gemischt

09.11.2012 | 14:50 Uhr
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Kulturbereich in Hagen wird neu gemischt

Hagen. Davon scheint nicht mehr viel übrig zu sein. In der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses stellte Belgin auf Nachfrage ein offensichtlich umgekrempeltes Modell vor. Das intern als „Vier-Säulenmodell“ bezeichnete, vom Rat legitimierte Konstrukt betrachtet Belgin als „Basismodell“, als Gedankenanstoß. Jetzt soll es „Kompetenzbereiche“ geben: Den Bereich Wissenschaft und Forschung mit Ralf Blank (bisher Historisches Centrum) als Leiter und Birgit Schulte (bisher Osthaus-Museum) als Stellvertreterin.

Daneben gibt es Bildung und Vermittlung mit Dietmar Freiesleben (bisher Historisches Centrum) an der Spitze. Aus dem Kulturbüro wird der Bereich kulturelle Projekte mit den laut Belgin „klassischen Aufgaben des Kulturbüros, dem Veranstaltungsmanagement“. Verwaltung und Controlling bleiben wie vorgesehen. „Das Leitmotiv, das allen zugrunde liegt, heißt ,Gemeinsam handeln’.“

Gemeinsam handeln, um zu sparen – an Personal- und Sachkosten. „Nominell bleiben Namen wie der des Historischen Centrums, aber die alte Ämterstruktur wird aufgelöst“, sagt Belgin, in dessen Händen künftig die alleinige Budgethoheit liegt. Ein paar Sorgenfalten zeigten sich bei einigen Ausschussmitgliedern. Jörg Fritzsche von den Grünen bemerkte: „Das ist was ganz anderes, als wir im Sommer gesehen haben.“ Sein Kollege Sven Söhnchen (SPD) ergänzte: „Aus dem Vier-Säulen-Modell scheint ein Fünf-Säulen-Modell geworden zu sein.“ Denn das Osthaus-Museum existiert weiterhin.

Umsetzung des neuen Modells nicht vor 2016

In der kommenden Woche soll das neue Modell einer abschließender Diskussion unterzogen werden. Dann hat der Oberbürgermeister ein letztes Wort, bevor im Dezember das Papier offiziell beim Kulturausschuss liegt. Umgesetzt wird das Konzept – wegen bindender Mietverträge etwa in der Wippermann-Passage – nicht vor 2016.

Anja Wetter

Kommentare
26.01.2013
17:18
Kulturbereich in Hagen wird neu gemischt
von tuecking | #7

das wird ein zweier evopark. ich sehe die ganzen gutachter schon wieder. dann die bürgerinformationsveranstaltungen, wo ich die dame kennenlernen durfte.

10.11.2012
15:47
Kulturbereich in Hagen wird neu gemischt
von altesholz | #6

hier noch ein kleiner nachtrag zur zukunft von beate hauck. nach einer google recherche soll sie den enorm wichtigen kulturentwicklungsplan für hagen erarbeiten.

http://www.kulturkontakt-westfalen.de/index.php?id=90

viel spaß, kann man da nur sagen. das wird bestimmt ein großer erfolg, dafür steht ein erfolgreicher name mit hoher kompetenz.

09.11.2012
22:18
Kulturbereich in Hagen wird neu gemischt
von altesholz | #5

@ bohrmaschine da kann ich mich nur anschließen. wenn diese hoch bezahlte fachfrau nicht mehr schalten und walten kann, hat der neue fachbereich für die kultur in hagen schon sehr viel erreicht. an die evopark-pleite kann ich mich noch gut erinnern. auch an die auftritte von ihr und ihrem heutigen gatten. die heirat ist auch das einzige, was vom evopark geblieben ist. und ein paar hunderttausend sinnlos ausgegebene euro. der kommentar vom boelermaedel kann nur ironisch gemeint gewesen sein. wahrscheinlich werden in hagen jetzt viele erleichtert aufatmen.

09.11.2012
21:36
Kulturbereich in Hagen wird neu gemischt
von Bohrmaschine | #4

Wir können uns nur auf die Schulter klopfen, dass die größte Luftnummer die in Hagen je ausgedacht wurde niemals real umgesetzt wurde. Der Evopark war auf keinerlei Fakten aufgebaute Utopie. Hier haben sich zwei Personen inhaltlich völlig verrannt und konnten zum Glück noch rechtzeitig gestoppt werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass Beate Hauck niemals mehr eine verantwortungsvolle Rolle in dieser Verwaltung bekommen wird. Auch wenn sich manch Boeler Mädel davon blenden ließ.

09.11.2012
16:00
Kulturbereich wird neu gemischt
von boelermaedel | #3

Dann kann an ja hoffen, dass es besser wird. Interessant, dass das Theater und das Emil-Schumacher-Museum nicht im Fachbereich Kultur zu finden sind. Ob das einen Grund hat? Dass die bekannte und bliebte B. Hauck nun die zweite oder keine Geige mehr spielt, wird bestimmt große Trauer auslösen. Ich habe sie auf den Veranstaltungen zum Evo-Park hier im Hagener Norden erlebt. Einzigartig und unvergesslich, wie sie sich und ihre Sache verkauft hat. Dass der Erfolg ausgeblieben ist, hat mich traurig gestimmt. Bei so viel Engagement und Redetalent. Ob T. Belgin ohne B. Hauck überhaupt seinen Fachbereich leiten kann? Ich glaube das nicht.

09.11.2012
15:22
Diese Verwaltung . . .
von SchwarzerRitter | #2

. . . hatte immer schon ein Eigenleben! Wer länger in Hagen lebt, der weiß das. Die Politiker, die eigentlich das Sagen haben sollten und die Verwaltung kontrollieren sollten (gesetzliche Aufgabe), werden von den Verwaltungsmenschen schon immer nur als "lästige Feierabend-Politiker, die keine Ahnung haben" gesehen! Und wenn - wie in Hagen - Dreistigkeit, Eigennutz, Gier und auch Unfähigkeit hinzukommt, dann Gute Nacht!!!

1 Antwort
Kulturbereich wird neu gemischt
von Vauwebus | #2-1

Wobei das selten an der Verwaltung selber liegt.
Man erzählte mir jüngst, dass die Mitarbeiter der Stadt keinerlei Informationen von den Politikern bekommen und das meiste auch aus der Zeitung erfahren müssen.

Was wichtig ist scheint im kleinen Kreis ausgekungelt zu werden.
Von "der" Verwaltung zu reden ist daher im höchsten Maße unangemessen.
Oder haben wir wieder das Prinzip der Sippenhaft?

09.11.2012
15:01
Kulturbereich wird neu gemischt
von harkorten | #1

Das hört sich doch gut an. Ist die Frau vom Evopark immer noch dabei und hat etwas zu melden? Wo ist denn das Theater angebunden, eine weitere Frage.

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