Kuhn erkennt Schwachstelle des Holz-Geiers

Hohenlimburg..  Mit einem spannenden Bürgerschießen fand das traditionelle Schützenfest des Hohenlimburger Schützenvereins am Sonntagabend sein Ende.

Zahlreiche Schützenvereine waren zur Henkhauser Festwiese gekommen, um dem neuen Königspaar Anni Köhler und Peter Toussaint zu gratulieren und um auf den Bürgervogel anzulegen. Zuvor absolvierten die Hohenlimburger Schützen das seit Jahrzehnten etablierte Payasschießen. Uwe Heppe sicherte sich den von Jörg Glosnek gestalteten „Piratenvogel“.

Der Startschuss auf den Bürgervogel wurde um 13.30 Uhr abgegeben. 49 Bewerber legten auf den Holzvogel an, um sich die begehrten Insignien zu sichern. Nach nur 16 Schüssen fiel die Krone durch Helmut Flack.

Ute Theimann schießt Zepter ab

Ute Theimann sicherte sich das Zepterpfand nach 19 Schüssen, ehe Dietmar Herbst mit dem 20. Schuss erfolgreich auf den Apfel anlegte.

Ähnlich wie beim Königsschießen am Samstag fielen die ersten Insignien überraschend schnell. Doch dann sollte es langwieriger werden.

54 Schüsse waren nötig, bevor Jana Wilhelms den rechten Flügel erlegte. Bedeutend zäher war der linke Flügel. Ralf Neuzerling war hier mit dem 92. Schuss erfolgreich.

Vor dem finalen Rumpfschießen musste noch der Vogelschwanz seine hölzernen Federn lassen. Petra Stolz sicherte sich diese Insignie mit dem 20. Schuss.

36 Titelaspiranten legten dann auf den Vogelrumpf an. Schuss um Schuss krachte erst ins Holz und dann in den Schießkasten. Nach 90 Schüssen neigte sich der Rumpf nach vorn und sorgte für ein deutlich vernehmbares Raunen unter den Zuschauern. Udo Kuhn vom Schützenverein Lennetal erkannte die Schwachstelle des zerfetzten Holzvogels und traf zielsicher.

Vogel fällt beim 103. Schuss

Nach 103 Schüssen glitt der Geier aus dem Kasten und bescherte Udo Kuhn den Titel des Bürgerschützenkönigs. Begleitet wurde das Bürgerschießen vom Spielmannszug Altena-Rahmede.