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"Kürzung gefährdet die Kulturarbeit"

10.12.2007 | 21:32 Uhr

Hagen. (BJ) "Kulturförderung ist auch Wirtschaftsförderung", betont Jürgen Breuer vom Kulturzentrum Pelmke. "Das vergessen leider viele Städte." Vertreter der Kulturzentren protestierten gestern gegen drohende Zuschusskürzungen.

Mehr als 2 500 Unterschriften übergaben sie Oberbürgermeister Peter Demnitz und machten auf die Auswirkungen der geplanten Kürzungen um zehn Prozent für die Einrichtungen aufmerksam. "Das gefährdet unsere Arbeit, macht sie unter Umständen sogar unmöglich", glaubt Udo Schmalz vom Hasper Hammer. Insgesamt geht es um 27 000 E, die dem Hasper Hammer, der Pelmke, dem Allerwelthaus und dem Werkhof gestrichen werden sollen.

Die Vertreter der Kulturzentren fühlen sich jedoch weit mehr belastet. "In den vergangenen vier Jahren wurde uns schon die dynamische Förderung gestrichen", erinnert sich Breuer. "Mit den aktuellen zehn Prozent kommen wir so auf eine Kürzung um 18 Prozentpunkte." Dagegen rechnen die vier freien Zentren mehr als 50 Personen, die bezahlt für sie arbeiten, ungezählte ehrenamtlich Engagierte und insgesamt 63 Kurse. "Außerdem setzen wir mit allen Aufträgen an heimische Drucker, Getränkehändler, Tontechniker usw. rund eine Million Euro um", rechnet Dirk Klauke vom Hasper Hammer.

"Ich schätze ihre Arbeit sehr", betonte Demnitz bei der Übergabe. "Aber wir müssen in allen Bereichen einsparen. Speziell hier ist das ist ein besonderer Spagat: Das Ehrenamt stärken und trotzdem sparen." Dabei werde doch jeder bezuschusste Euro erst durch das Ehrenamt potenziert, wie Ulrich Korfluer vom Allerwelthaus, feststellte.

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