Kompromiss ermöglicht neues Konzept
26.01.2010 | 18:03 Uhr 2010-01-26T18:03:00+0100
Breckerfeld. Durch einen Kompromiss in letzter Sekunde kann der gebundene Ganztag ab Klasse fünf an der St.-Jacobus-Realschule zum Sommer Wirklichkeit werden.
„Die Signale stehen auf Grün”, erklärte Schulleiter Knut-Michael Leimann nach einem Gespräch mit Vertretern der Stadt und der Landeskirche, in deren Trägerschaft die Schule steht, mit Blick auf die Anmeldungen. „Ich bin zuversichtlich, dass eine Vereinbarung über die finanzielle Beteiligung der Stadt am Ganztagsausbau getroffen wird. Die Eltern der Viertklässler können davon ausgehen, dass wir im Sommer starten.”
Optimistisch ist auch Bürgermeister Klaus Baumann, der den Lösungsvorschlag unterbreitete. Dieser sieht vor, dass sich die Stadt ab 2011 und dann über einen längeren Zeitraum einbringt. „Aus unserer Sicht ist das tragbar. Der Rat muss aber noch zustimmen.” Die Spitzen der Fraktionen sind bereits informiert.
Zeichen der Anerkennung
Die Einigung, so Baumann weiter, sei auch Zeichen der Anerkennung der guten Arbeit, die an der Schule geleistet werde. „Für die Entwicklung der Stadt ist eine funktionierende Realschule ein Pfund.”
Das neue Konzept sieht u.a. vor, dass täglich auf eine Einzelstunde zwei Doppelstunden folgen (Rhythmisierung). Auf Dauer will man weg von Hausaufgaben. Fünf zusätzliche Lehrkräfte beschert das Konzept, von dem alle Schüler profitieren. Der gebundene Ganztag ist - im Gegensatz zum offenen - kostenlos.
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