Klettergarten in Breckerfeld lockt dutzende Abenteuerlustige
12.07.2009 | 15:17 Uhr 2009-07-12T15:17:00+0200Breckerfeled. (OE) Den Besuch im Wald werden die Zwillinge Malte und Marius, mit vier Jahren die jüngsten Aktiven im Klettergarten der Landjugend Breckerfeld, wie all die anderen so schnell nicht vergessen: Es war ein spannender Ausflug in den Klettergarten in Breckerfeld.
Mit klopfendem Herzen stiegen Malte und Mariusnacheinander die Leiter hinauf in die hohe Buche auf die in rund zwölf Metern Höhe angebrachte Plattform.
Kundige Helfer hatten sie zuvor mit einem Helm und Sicherheitsgurt ausgestattet und dazu mit einem Seil abgesichert. Mit der Seilbahn ging es dann 50 Meter den Berg hinab. „Es war einfach schön, das Fahren”, schwärmte Malte danach. Benedikt Halfmann, Vorsitzender der aktiven Landjugend Breckerfeld: „Mehr als 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen schon bis 15 Uhr; mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet.”
Vier Stationen hatte Christian Peters, Bildungsreferent des Westfälisch Lippischen Landjugendverbandes, in den Buchen im Wald nahe Eicken eingerichtet. „Um die Aktionen durchführen zu können, habe ich eine spezielle Ausbildung durchführen müssen”, betont Peters. Schließlich ging es an Station Nummer I beim Klettern bis zu 20 Meter in die Höhe. An Station II galt es, an zwei übereinander gespannten Seilen in großer Höhe, sich von einem Baum zum nächsten zu hangeln.
Die meisten Teilnehmer begannen aber an Station III, der Schaukel an langen Seilen zwischen zwei Buchen. Hier konnte jeder - wie überall durch ein Halteseil abgesichert - die Höhe beim Schaukeln beeinflussen. Station IV war die Seilbahn.
Andrea Krefft, aus Ennepetal mit zwei eigenen und drei Nachbarskindern angereist: „Es war spannend, zu erleben, wie meine Tochter nach ängstlichem Start in sehr kurzer Zeit und aus eigenem Antrieb selbstsicher in große Höhe kletterte.” Sie machte den jungen Leuten der heimischen Jugendgruppe ein Kompliment: „Sie boten uns allen ein kostenloses Ferienvergnügen, das es in sich hatte.”
Im Zelt am Waldrand ließ man sich die Würstchen und Getränke gut schmecken. „Bei Dauerregen haben wir am Freitag den Klettergarten aufgebaut”, erzählt Benedikt Halfmann. Das habe geschlaucht und manchen am Erfolg für den Samstag zweifeln lassen.
Am Samstag drehte Petrus zum Glück den Wasserhahn für die Landjugend ab. Den sumpfigen Teil des Zugangs zum Versorgungszelt legten die jungen Leute pragmatisch trocken: Ein Rundballen Stroh, auf dem Matsch verteilt, sorgte für einen begehbaten Untergrund.
12:29
Hallo,
scheint ja ein wirklich toller Klettergarten zu sein. Besonders gut gefällt mir da er in der Natur ist. Ich finde es auch gut das für die kleinen was geboten wird, ohne die Eltern gleich in den Ruin zu treiben.
Grüße Susi