Kletteranlage am THG für 59. 000 Euro

Gut geklotzt: Schüler, Lehrer und Sponsoren vor und auf der Kletterseilanlage.
Gut geklotzt: Schüler, Lehrer und Sponsoren vor und auf der Kletterseilanlage.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Nicht kleckern, sondern klotzen: Für 59. 000 Euro wird auf dem unteren Schulhof des Gymnasiums Theodor Heuss eine Kletteranlage installiert.

Hagen-Ischeland.. Nicht kleckern, sondern klotzen: So lautet das Motto des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei der Verwirklichung eines „bewegungsfreundlichen Pausenkonzeptes“. Für sage und schreibe 59. 000 Euro wird auf dem unteren Schulhof eine Kletteranlage installiert – sicherlich eines der bislang teuersten Spiel- und Sportprojekte, das jemals auf dem Pausenhof einer Hagener Schule realisiert wurde.

Mehrteilige Anlage

Das erste Element der mehrteiligen Anlage, für das der Asphalt aufgerissen, der Boden ausgetauscht und entsiegelt und schließlich Rollkies aufgeschüttet wurde, steht bereits fest verankert auf dem Schulgelände und wird von den Schülern begeistert genutzt: eine Kletterseilanlage aus leicht gekrümmten, edel lackierten Holzpfosten und dazwischen aufgehängten Tauen. „Ich finde, unser Schulhof wird enorm aufgewertet“, so Biologielehrer Meinolf Henning zu dem ästhetisch-stilvollen Werk.

Das Vorhaben passe zum ökologischen Ansatz der Schule, die erst Ende Februar zum vierten Mal in Folge für ihre vielfältigen und kontinuierlichen Aktivitäten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet wurde. Zudem verbrächten die Schüler immer mehr Lebenszeit am THG, schließlich sei die traditionsreiche Bildungsstätte am Ischeland vor zwei Jahren auf Ganztagsbetrieb umgestellt worden. Desto wichtiger sei es, dass die Schüler sich in den Pausen ausreichend bewegten: „Und in diesem Zusammenhang spielt ein attraktives Umfeld eine ganz entscheidende Rolle“, so Henning. „Der Aufenthaltsqualität an der Schule kommt im Ganztag eine viel höhere Bedeutung zu.“

Stellt sich die Frage der Finanzierung. Den Hauptteil der Kosten hat die Bezirksregierung Arnsberg übernommen, die aus ihrem Etat für die Förderung von Ganztagsschulen 20 000 Euro zur Verfügung stellte. 6000 Euro kamen von der Stadt Hagen, 8000 Euro von der Stiftung der Hagener Sparkasse. Für den zweiten Bauabschnitt – zwei Kletterfelsen – stehen der Schule bisher 8000 Euro zur Verfügung. 17. 000 Euro fehlen noch.