Kirchengesänge bescheren Gänsehaut

Hohenlimburg..  Von Sankt Petersburg nach Hohenlimburg. Mit dem Programm „Aus Russland mit der Liebe“ kam das Newa-Ensemble aus der zweitgrößten Stadt Russlands in die Kirche der evangelisch-reformierten Gemeinde Hohenlimburgs.

Bereits seit über 20 Jahren begeistert das Ensemble hier ihre Zuhörer mit ihren musikalischen Einblicken in das weit entfernte Russland.

Ein Besuch, auf den sich die drei Musiker immer wieder freuen. In Hohenlimburg sei es, wie alte Bekannte zu besuchen. Bei ihrer zweimonatigen Tour von Schleswig-Holstein bis in die Schweiz kamen Olga Romanovskaja, Marina Tchernousova und Boris Kozin in die reformierte Kirche. Dieses Mal boten sie klassische und orthodoxe Musik, aber auch Volksmusik mit einigen Liebesliedern.

„Die letzten Male haben wir viel Instrumentalmusik präsentiert“, sagt Olga Romanovskaja, die auch durch den musikalischen Abend führte. „Das ist in Russland aber keine richtige Kirchenmusik. Heute wollen wir zurückgehen und richtig orthodoxe Musik singen, wie es sie in den Gottesdiensten gibt.“

Eine kleine Reise durch die Welt

Das hieß der Verzicht auf instrumentale Begleitung, um die Stimmen der begabten Vokalisten a Capella zu erleben. In schlichten, aber eleganter Kleidung präsentierte das Trio beeindruckende Kirchgesänge, die ohne Begleitung noch deutlicher und intensiver die Räume füllten.

Auch im Publikum sorgte deren Stimmgewalt für ehrfürchtige Begeisterung mit Gänsehautfaktor, das eine kleine Reise durch die Welt von Russland unternahm.