Kinder vom Spielbrink haben bald einen längeren Schulweg

verärgert. Wie kommt ihr eigentlich morgens zur Schule? Müsste ihr zu Fuß gehen? Oder fahrt ihr mit dem Bus? Die Mädchen und Jungen, die noch zur Spielbrinkschule gehen, müssen sich in einigen Monaten auf einen neuen Schulweg einstellen. Denn ihre Grundschule wird zum neuen Schuljahr geschlossen, weil es insgesamt immer weniger Schüler gibt.

Die jetzigen Zweit- und Drittklässler sollen dann – so lautet der Plan – zur Grundschule am Quambusch gehen. Und zwar alle zusammen, so bleiben die Klassen erhalten. Für eine ganze Reihe von Jungen und Mädchen bedeutet das aber auch: Ihr Weg zur Schule wird erheblich länger. Und teilweise müssen sie auch zu Fuß gehen. Denn nur, wer weiter als zwei Kilometer von der Schule entfernt wohnt, der bekommt von der Stadt auch die Fahrkarte bezahlt, so dass er den Bus nehmen kann. 20 Kinder haben aber einen kürzeren Weg als jene zwei Kilometer.

Die Eltern kritisieren das. Sie fühlen sich von der Stadt schlecht informiert, weil sie eigentlich gedacht hatten, dass ihre Kinder die Grundschule noch am Spielbrink beenden können. Und jetzt fordern sie, dass zumindest ein Schulbus eingesetzt wird, der alle Kinder zum Quambusch fährt.

Ihr merk also: So ein Schulweg, der kann für viele Diskussionen und für Ärger sorgen. Wir wünschen euch, dass ihr immer gut zur Schule kommt.

Foto: Walter Fischer