Kevin und Stefanie

Schlaue Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass der Vorname durchaus über die Schulkarriere entscheiden kann. Kevins, Marvins oder Kimberlys haben demnach weniger Chancen, das Abi zu erlangen. Nun werden sich das die Wissenschaftler nicht aus den Fingern gesogen haben, aber immerhin können wir in der heutigen Ausgabe eine ganze Reihe von Gegenbeispielen präsentieren. Studieren Sie mal genau die Namen der Abiturienten auf Seite 6.


Ich weiß auch nicht, welchen Ruf in den 1970er-Jahren der Name Michael hatte. Er wurde damals jedenfalls regelrecht inflationär von Eltern gewählt. Heute findet man ihn unter Neugeborenen dann doch eher selten. Genauso wie die klassischen Mädchennamen aus meiner Generation: Viele kleine Emmas und Sophies gibt es heute, aber wenig Petras und Kerstins. Umso erstaunter war ich jetzt, als ich mit meiner Tochter (übrigens: Annika – ein relativ zeitloser Name) auf dem Trampolinspielplatz in der Pelmkestraße war. Da spielten auch zwei kleine Mädchen namens Stefanie und Katrin. Sicherlich Exotinnen ihrer Generation.